Heimisches Start-up Runtastic erhielt Ritterschlag von Google

30. Juli 2013, 09:37
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Der Sportapp-Entwickler hat derzeit einen guten Lauf - Neue Ernährungsquiz-App vorgestellt

Für das oberösterreichische Start-up Runtastic erfolgte vergangene Woche der Ritterschlag: Bei der Vorstellung der neuen Version des mobilen Google-Betriebssystems Android 4.3 in San Francisco wurden dessen Neuerungen auch anhand einer Fitness-App des Sportprogrammentwicklers präsentiert.

"Das taugt uns sehr und hat für einen unheimlichen Motivationsschub im Team gesorgt"

"Das taugt uns sehr und hat für einen unheimlichen Motivationsschub im Team gesorgt", erzählt Firmengründer Florian Gschwandtner im STANDARD-Gespräch. Schon jetzt arbeite sein Unternehmen mit den Entwicklern von Google zusammen. Künftig soll diese Zusammenarbeit noch enger werden.

Dafür hat Runtastic ein Büro in San Francisco eröffnet. "Das ist ein wichtiger Standort, um von IT-Größen wie Apple besser wahrgenommen zu werden", betont Gschwandter. An eine Übersiedelung ins Silicon Valley denkt man derzeit allerdings nicht. "Unser Hauptfirmensitz bleibt Pasching." In der kleinen Gemeinde am Südwestrand von Linz programmieren 35 Entwickler aus sechs verschieden Nationen.

Apps für alle gängigen Betriebssysteme

Neben Android bietet Runtastic seine Apps auch das Betriebssystem iOS von Apple, Windows Phone und Blackberry an. Aktuell wird Gschwandtner zufolge durchschnittlich jede Sekunde eine Runtastic-App heruntergeladen. Dieser Tage wurde in dem 2009 gegründeten Start-up der 36,5-millionste Download gezählt.

"Ernährungsquiz"

Ernährungsberater Mit einem soeben gestarteten "Ernährungsquiz" will Runtastic auf spielerische Art und Weise Tipps zur gesunden Ernährung geben. Mit dem Angebot will das Unternehmen sich weiter als mobile Fitness- und Gesundheits-Coach etablieren. Neben einer freien Version werden auch kostenpflichtige Ernährungsprogramme angeboten.

Mit insgesamt 80 Mitarbeitern erwirtschaften die Oberösterreicher laut Gschwandtner seit 2011 einen positiven Cashflow. (sum, DER STANDARD, 30.7.2013)

  • Ob digitale App oder analoges Plakat: Motivation macht Läufern Beine.
    foto: dpa/jansen

    Ob digitale App oder analoges Plakat: Motivation macht Läufern Beine.

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