Konzernumbau belastet Alcatel

30. Juli 2013, 09:14
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871 Millionen Euro Verlust im zweiten Quartal

Der umfangreiche Konzernumbau lastet auf dem Ergebnis des französischen Telekomausrüsters Alcatel-Lucent. Abschreibungen sowie Restrukturierungskosten hätten im zweiten Quartal zu einem Fehlbetrag in Höhe von 871 Millionen Euro geführt, teilte der Konzern am Dienstag mit. Der neue Firmenchef Michel Combes will Alcatel zu einem Internetspezialisten machen. Sein Ziel ist es zudem, bis 2015 die Kosten um eine Milliarde Euro zu senken.

Hoffnung auf baldige Erholung

Fortschritte machten die Franzosen auf dem für sie sehr wichtigen US-Markt. Eine stärkere Nachfrage dort glich die anhaltende Schwäche in anderen Regionen aus. Der Gesamtumsatz stieg im abgelaufenen Vierteljahr um 1,9 Prozent auf 3,61 Milliarden Euro. Der bereinigte Betriebsgewinn lag bei 46 Millionen Euro. Alcatel konkurriert mit dem schwedischen Weltmarktführer Ericsson und dem chinesischen Huawei-Konzern. Ericsson hatte jüngst mit einem schwachen Quartal die Hoffnungen auf eine baldige Erholung der Netzwerkbranche gedämpft. (APA, 30.7.2013)

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