Sprenger ältester Weltmeister über 100-m-Brust

29. Juli 2013, 20:13
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Australier nimmt Revanche für Olympischen Spiele im Vorjahr. Weltrekord für Litauerin Meilutyte über dieselbe Strecke. Titel für Sjöström, Hosszu und Cielo

Der Australier Christian Sprenger hat sich am Montagabend als ältester Schwimmer den WM-Titel über 100 m Brust gesichert. Der 27 Jahre und 222 Tage alte Olympia-Zweite setzte sich in Barcelona in 58,79 Sekunden vor Olympiasieger Cameron van der Burgh aus Südafrika (58,97) sowie dem Brasilianer Felipe Lima (59,65) durch und nahm damit Revanche für seine Niederlage im Vorjahr in London.

Bei den Damen stand über diese Strecke erst das Halbfinale auf dem Programm, in dem die Litauerin Ruta Meilutyte in 1:04,35 Minuten den ersten Weltrekord dieser Titelkämpfe schwamm. Die erst 16-jährige Olympiasiegerin blieb exakt eine Zehntelsekunde unter der bisherigen Bestmarke der US-Amerikanerin Jessica Hardy aus der Ära der nun verbotenen Hightech-Anzüge (1:04,45 am 7. August 2009 in Federal Way). Die 22-jährige Tirolerin Caroline Reitshammer war bereits im Vorlauf als Gesamt-40. in 1:11,43 ausgeschieden.

Sjöström sticht, Cielo verteidigt

Die Schwedin Sarah Sjöström wurde zum zweiten Mal nach 2009 Weltmeisterin über 100 Meter Delfin. Die 19-Jährige schlug nach 56,53 Sekunden an. Hinter der Europarekordlerin landete die Australierin Alicia Coutts auf dem zweiten Rang (56,97). Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Dana Vollmer aus den USA musste sich in 57,24 mit Bronze begnügen.

Coutts holte knapp eineinhalb Stunden später noch eine weitere Silbermedaille. In 2:09,39 Minuten musste sie sich über 200 m Lagen nur der 24-jährigen Ungarin Katinka Hosszu (2:07,92) geschlagen geben. Die Spanierin Mireia Belmonte (2:09,45) wurde Dritte, während die 17-jährige Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Ye Shiwen in 2:10,48 nur Vierte wurde.

Für die einzig erfolgreiche Titelverteidigung des Abends sorgte der Brasilianer Cesar Cielo, der über die nicht-olympische 50-m-Delfin-Strecke in 23,01 Sekunden Gold eroberte. Dahinter folgten Eugene Godsoe aus den USA (23,05) und der Franzose Frederick Bousquet (23,11) auf den weiteren Medaillenrängen. (APA, 29.07.2013)

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    Eh noch in Form: Christian Sprenger.

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