Rechtsexperten erwarten, dass Kartellamt den Deal durchwinkt

29. Juli 2013, 16:42
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Gemeinschaftsunternehmen könnte am ehesten Problem werden

Keine kartellrechtlichen Bedenken erwartet Wernhard Möschel, emeritierter Rechtsprofessor an der Uni Tübingen. "Da wird ein potenter Eigentümer gegen den anderen ausgewechselt", sagte er "Spiegel Online", "ich sehe nicht, wie das die wettbewerbsrechtliche Situation beeinflussen sollte." Aus Wettbewerbsgesichtspunkten werde es laut Bernd Holznagel, Uni Münster, "eher interessanter".

Nur das geplante Gemeinschaftsunternehmen für Vertrieb und Vermarktung von gedruckten und digitalen Medienangeboten "könnte zum Problem werden", so Möschel. Er erwartet allerdings nicht, dass es den Springer-Funke-Deal gefährdet. Möschel: "Vielleicht ist das sogar ein Knochen, den die Unternehmen dem Kartellamt hinwerfen, damit es seine Zähne zeigen kann." (red, derStandard.at, 29.7.2013)

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