Erster Weltkrieg: 2014 taumelt im ORF der Kontinent

29. Juli 2013, 13:43
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Dokus, Spielfilme und Kultur - Zugänge in großen Zusammenhängen und "anhand von persönlichen Schicksalen"

Wien – Vor 99 Jahren schrieb Kaiser Franz Joseph den folgenschweren Brief "An meine Völker". Der ORF nahm das Datum zum Anlass für eine frühe Vorschau auf das Gedenkjahr 2014 mit ausgiebigen Rückblicken im Programm:

Kernstück ist die europäische Koproduktion "14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs": In Fictionformat erzählen ab April "Soldaten, Hausfrauen, Fabrikarbeiterinnen, Krankenschwestern und Kinder" nach Tagebüchern vom Krieg.

"Der taumelnde Kontinent" erzählt schon im Dezember den Vorabend des Weltkriegs. Die Dokus "Das Attentat" und in zwei Teilen "Kaiser Franz Joseph und der Erste Weltkrieg" gehen im Juni staats­tragend in die Materie. Wolfgang Stickler erkundet im November "Die ungleichen Geschwister", das spezielle Verhältnis zwischen Deutschen und Österreichern.

Wie der k. u. k. Justizbeamte Leo Pfeffer den Beginn des Ersten Weltkriegs nicht verhindern kann, inszeniert Andreas Prochaska in "Sarajevo" nach Milo Dor. Wie sich das Leben der Chemikerin Clara Immerwahr durch den Krieg ändert, stellt Katharina Schüttler im gleichnamigen Film von Harald Sicheritz dar. Die Beziehung zwischen Berta von Suttner und Al­fred Nobel verfilmt Urs Egger in "Mr. und Mrs. Nobel".

ORF 3 zeigt die ZDF-Dokureihe "Weltenbrand" und eine Reihe über die ehemaligen Kronländer. Über die Bedeutung der Bahn im Krieg referiert 3sat ab Sommer: "Auf den Schienen des Doppeladlers". (prie, DER STANDARD, 30.7.2013)

 

  • Von rechts nach links: ORF-Radiodirektor Karl Amon, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner und ORF/3sat-Koordinator Reinhard Scolik.
    foto: orf/hans leitner

    Von rechts nach links: ORF-Radiodirektor Karl Amon, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner und ORF/3sat-Koordinator Reinhard Scolik.

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