75 Millionen Euro für neu ausgeschriebene K1-Zentren

29. Juli 2013, 13:42
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Bis zu zehn neue Kompetenzzentren werden gefördert - Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft

Wien - Zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft startet nun die dritte Ausschreibungsrunde für K1-Zentren. Mit 74,8 Millionen Euro sollen bis zu zehn neue K1-Zentren gefördert werden, teilten Infrastruktur- und Wirtschaftsministerium am Montag mit.

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) und Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) erwarten sich von den Zentren eine Stärkung von Österreichs Innovationskraft und eine langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Durch die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft sollen innovative Ideen möglichst schnell von den Universitäten und Forschungszentren zu den Unternehmen gelangen und Investitionen auslösen.

Förderung im Rahmen des COMET-Programms

Die Kompetenzzentren entstehen im Rahmen des Programms COMET (Competence Centers for Excellent Technologies), das seit 2007 läuft. Gefördert wird in drei Schienen: K2-Zentren, den Flaggschiffen des Programms, K1-Zentren und K-Projekte. Derzeit gibt es fünf K2-Zentren, 16 K1-Zentren und 33 K-Projekte.

Für die neue Ausschreibungsrunde wurde die Laufzeit der K1-Zentren von sieben auf acht Jahre verlängert, sowie die maximale Bundesförderung pro Zentrum und Jahr auf 1,7 Millionen Euro angehoben. Mindestens 45 Prozent des Gesamtbudgets eines Zentrums müssen von den beteiligten Organisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft aufgebracht werden, der Großteil davon von den Unternehmen.

Anträge für neue K1-Zentren können bis 4. Dezember bei der Forschungsförderungsgesellschaft FFG eingereicht werden. Die Entscheidung der Jury über die Vergabe soll im Juli 2014 fallen. (APA/red, derStandard.at, 29.7.2013)

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