Wiener verbrauchen derzeit um ein Viertel mehr Wasser

29. Juli 2013, 13:11
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Durchschnittlich pro Tag rund 470 Millionen Liter - Grillverbot bisher eingehalten

Wien - Angesichts der extremen Hitze ist in Wien der Bedarf an Wasser in die Höhe geschnellt: Derzeit messe die Magistratsabteilung 31 (Wiener Wasser) einen um ein Viertel höheren Tagesverbrauch als an einem durchschnittlichen Tag des Jahres, berichtete eine Sprecherin der zuständigen Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) am Montag auf APA-Anfrage. Das sind um 100 Millionen Liter mehr pro Tag als es normalerweise der Fall ist.

Verbraucht werden nun rund 470 Millionen Liter täglich. Angst, dass das Wasser in der Bundeshauptstadt ausgeht, braucht man aber keine haben: Derartig lange Trockenperioden gebe es jedes Jahr in den Monaten Juni bis August, hieß es. Meistens werde im Juni das Maximum des Wasserverbrauchs erreicht und nicht während der Sommerferien, wo viele Wiener auf Urlaub seien.

Grillverbot bisher eingehalten

Wegen der extremen Hitze und der damit zusammenhängenden Brandgefahr hat die Stadt außerdem ein Grillverbot über alle öffentlichen Grillplätzen verhängt - und die Städter haben sich daran gehalten. "Es hat keine Diskussionen oder Anzeigen gegeben", zog die Sprecherin Bilanz über das vergangene Wochenende.

Auf jenen 15 Plätzen, für die eine Reservierung notwendig ist, wurde seit Inkrafttreten des Verbots gar nicht gegrillt. Die zuständige Magistratsabteilung 45 (Wiener Gewässer) hatte schon im Vorfeld die Reservierungen abgesagt.

In die Zonen Brigittenauer Brücke und bei der Steinspornbrücke, wo nicht reserviert werden muss, wollten zwar einige Leute grillen, diese wurden aber von den Grillplatzmeistern auf das bestehende Verbot hingewiesen, hieß es. Auch die Grillplätze im Wienerwald werden derzeit kontrolliert. Hier habe es keine Probleme geben, berichtete die Sprecherin. (APA, 29.7.2013)

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