50 Jahre "Großer Postzugraub": Neues Dokudrama als "Gangster-Epos"

29. Juli 2013, 12:04
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"Die Gentlemen baten zur Kasse" wurde von Navigator Film koproduziert - Am 2. August auf Arte und am 6. sowie 8. August auf Servus TV

Am 8. August jährt sich einer der größten Raubüberfälle der englischen Geschichte zum 50. Mal: Im Jahr 1963 erbeuteten Bruce Reynolds und 14 weitere Personen rund 2,6 Millionen Pfund, was als "Großer Postzugraub" in die Annalen einging. Nachdem der Coup bereits in den 60er Jahren mit Horst Tappert für das Fernsehen verfilmt wurde, nähert sich nun eine deutsch-österreichische Koproduktion erneut dem Vorfall. Für das Dokudrama "Die Gentlemen baten zur Kasse" hat Regisseur Carl-Ludwig Rettinger nicht nur Gespräche mit Reynolds geführt, sondern auch einen Blick auf die mittlerweile geöffneten Akten von Scotland Yard geworfen.

Reynolds, der als Kopf der Band galt und im April verstorben ist, ist die zentrale Figur des Zweiteilers. Private Filmaufnahmen des Briten wurden Rettinger von dessen Sohn Nick zur Verfügung gestellt, der auch selbst zu Wort kommt. Aber auch ehemalige Ermittler von Scotland Yard geben Auskunft. Die Interviews verwebt der Regisseur mit nachgestellten Szenen und Archivmaterial zu einem "Gangster-Epos", das den Brückenschlag von den Swinging Sixties bis zur heutigen Bankenkrise versucht, wie es in einer Ankündigung des von Navigator Film koproduzierten Films heißt. Zu sehen ist der Zweiteiler pünktlich zum 50. Jahrestag des Raubüberfalls: Am 2. August auf Arte sowie am 6. und 8. August (jeweils 20.15 Uhr) auf Servus TV. (APA, 29.7.2013)

  • Nicht alle Drahtzieher des größten Eisenbahnraubs des Geschichte wurden gefasst.
    foto: lichtblick film/navigator film

    Nicht alle Drahtzieher des größten Eisenbahnraubs des Geschichte wurden gefasst.

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