Burma sichert Westchinesen Gas

29. Juli 2013, 10:52
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Peking löst den Preis für jahrelange Treue ein und erschließt neue Importwege für Energie

Peking/Rangun - Burma versorgt den wirtschaftlich unterentwickelten Westen Chinas künftig mit Gas. Mit einer offiziellen Zeremonie nahmen beide Länder am Sonntag eine knapp 800 Kilometer lange Gaspipeline in Betrieb, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete. Parallel zur Gaspipeline ist auch eine Ölpipeline geplant. Durch die Gaspipeline sollen laut Xinhua jährlich zwölf Milliarden Kubikmeter geleitet werden, durch die Ölpipeline sollen es einmal 22 Millionen Tonnen pro Jahr sein.

Die chinesische Parteizeitung "Global Times" bezeichnete die Inbetriebnahme der Gasleitung als "weiteren Durchbruch" in der Strategie Chinas, die Energieversorgung breiter aufzustellen und das Land unabhängiger von den bisherigen Importwegen für Öl und Gas zu machen. China hatte während der jahrzehntelangen internationalen Isolation Burmas enge politische und wirtschaftliche Kontakte zu dem Nachbarland gepflegt. (APA, 29.7.2013)

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    China lässt sich alte Gefälligkeiten teuer ablösen.

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