Ubuntu Edge: Bereits 7 Millionen US-Dollar gesammelt

29. Juli 2013, 10:03
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Canonical-CEO: Chance "etwas Besonderes zu tun" - Desktop-Feature vorgezeigt

Es ist die bisher ambitionierteste Crowdfunding-Kampagne überhaupt: Satte 32 Millionen US-Dollar will der Softwarehersteller Canonical sammeln, um damit seine Vorstellung eines Smartphone realisieren zu können. Eine Woche nach dem Start lässt sich Zwischenbilanz ziehen, und die hat zwei sehr unterschiedliche Nachrichten für das Unternehmen parat.

Zwischenstand

Mit einem aktuellen Stand von rund sieben Millionen US-Dollar hat man bereits einen wirklich beeindruckenden Zwischenstand erzielt. Und doch wird es nicht gerade einfach werden die vollen 32 Millionen zu erreichen.

Ansturm

Wie von solchen Kampagnen bekannt, gibt es einen frühen Ansturm, so wurden denn auch in den ersten beiden Tagen mehr als die Hälfte der bisherigen Summe zusammengetragen. Dies nicht zuletzt dadurch getragen, dass die ersten 1.250 UnterstützerInnen Ubuntu Edge zu einem besonders günstigen Preis reservieren konnten. In den restlichen 24 Tagen wird man also alles daran legen müssen, der Kampagne frischen Wind zu verschaffen.

Motivation

Canonical CEO Jane Silber hat zwischenzeitlich mit NBC über die Motivation für die ungewöhnliche Art der Smartphone-Finanzierung gesprochen, wie OMGUbuntu berichtet. Man habe "seit Jahren" (was Silber damit meint, ist angesichts dessen, dass Ubuntu Phone noch ein recht neues Unterfangen ist, nicht ganz klar, Anm.) an einer Telefon-Version von Ubuntu gearbeitet, und es gebe auch "gute Gespräche", um dieses in klassischen Kooperationen auf den Markt zu bringen.

Premium

Mit Ubuntu Edge habe man aber die einmalige Chance, etwas besonderes zu tun. Derzeit gebe es einen Abstand zwischen der Hardware und den daraus entstehenden Produkten. Also habe man sich entschlossen ein Premium-Gerät zu entwickeln (bei dem die Entwicklung enger verlaufe, Anm.).

Unterdessen demonstriert Canonical - anhand eines Nexus 4 mit installierter Ubuntu Phone Software - wie man sich die Konvergenz zwischen  Smartphone und Desktop vorstellt. Dabei ist zu sehen, wie das Gerät bei angehängtem, externen Display einen vollständigen Ubuntu-Desktop darstellt, die Tasteneingabe erfolgt in dem Beispiel über das Display - könnte aber natürlich auch über eine verbundene Tastatur vorgenommen werden. (apo, derStandard.at, 29.07.13)

  • Derzeit nur ein Design-Entwurf, aber sollte die Kampagne erfolgreich sein, soll so Ubuntu Edge aussehen.
    grafik: canonical

    Derzeit nur ein Design-Entwurf, aber sollte die Kampagne erfolgreich sein, soll so Ubuntu Edge aussehen.

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