Baukonzern Swietelsky verdient gut

26. Juli 2013, 15:28
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Gewinn, Bauleistung und Auftragsstand gestiegen

Linz - Der Baukonzern Swietelsky mit Sitz in Linz hat nach vorhergehenden Rückgängen im Geschäftsjahr 2012/2013 (per 31. März) wieder einen Umsatz- und Gewinnzuwachs verzeichnen können. Die Bauleistung und der Auftragsstand sind ebenfalls gestiegen.

Investitionen in Anlagevermögen

Der Umsatz ist demnach von 1,3 auf 1,4 Milliarden Euro gewachsen, die Bauleistung von 1,4 auf 1,5 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) hat von 56,2 auf 58,9 Millionen Euro zugenommen. Weil die Strategie, Investitionen verstärkt im Sachanlagevermögen vorzunehmen, umgesetzt wurde, erhöhten sich die Abschreibungen. Abzüglich dieser ergibt sich ein EBIT von 34,1 Millionen Euro nach zuvor 33,6 Millionen Euro.

Das Ergebnis nach Steuern stieg von 22,5 Millionen auf 23,1 Millionen Euro. Der Cash-flow aus dem Ergebnis hat sich von 42,7 auf 56,4 Millionen Euro erhöht. Die Umsatzrentabilität (ROS) ging von 2,6 auf 2,4 Prozent, die Eigenkapitalrentabilität (ROE) von 12,2 auf 11,9 Prozent, die Gesamtrentabilität (ROI) von 4,9 auf 4,7 Prozent zurück.

Weniger Eigenkapital

Die Konzerneigenmittel, die im davorliegenden Geschäftsjahr von 234,7 auf 250,5 Millionen Euro gewachsen waren, verringerten sich wieder auf 216,3 Millionen Euro, die Eigenkapitalquote damit von 35,7 auf 28,3 Prozent. Im Jahresdurchschnitt waren 6.737 Mitarbeiter beschäftigt nach 6.665 im Jahr davor. Der Auftragsstand hat sich von zuletzt einer auf 1,3 Milliarden Euro erhöht.

Swietelsky beurteilt sowohl das gesamtwirtschaftliche Marktumfeld als auch die Rahmenbedingungen in der Bauwirtschaft als weiterhin "herausfordernd". Weil das Unternehmen aber diversifiziert in Sparten - Hochbau, Straßen- und Brückenbau, Bahnbau, Tief-, Stollen- und Tunnelbau und Umwelttechnik - sowie in mehrere Regionen - neben Österreich vor allem in Deutschland, Ungarn und Tschechien - ist, sei man zuversichtlich, "auch im nächsten Jahr ein annähernd gleichbleibendes Leistungs- und Ergebnisniveau darstellen zu können", hieß es im Geschäftsbericht. (APA, 26.7.2013)

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