Stöger vor heißem Derby gegen Düsseldorf

26. Juli 2013, 12:49
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Kölner Stadion seit Wochen mit 50.000 Zuschauern ausverkauft

Peter Stöger steht in der zweiten Runde der zweiten deutschen Bundesliga mit dem 1. FC Köln vor einem heißen Wochenende. Hitzig wird es nicht nur wegen der Temperaturen von über 30 Grad, wenn der rheinische Fußball-Klassiker zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf am Sonntag (15.30 Uhr) nach mehr als 14 Jahren seine Renaissance erlebt: Die Polizei befürchtet bei 50.000 Besuchern im seit Wochen ausverkauften RheinEnergieStadion Randale.

Die Kölner Polizei hat sich auf mögliche Ausschreitungen vor, während und nach dem als "Risikospiel" eingeordneten Derby vorbereitet. Einen geplanten Marsch der 5.000 erwarteten Fortuna-Fans über die Hauptzufahrts- und Zugangsstraße Aachener Straße will die Behörde "nicht tolerieren". Köln-Trainer Stöger setzt auf Einsicht und besonnenes Verhalten: "Ich hoffe, dass alles ruhig abgehen wird", sagte er dem Kölner "Stadt-Anzeiger".

Die sportliche Rivalität ist enorm. Nach dem Abstieg strebt die Fortuna mit dem neuen Chefcoach Mike Büskens wieder zurück in die Erstklassigkeit, die Kölner wollen ebenfalls dorthin zurück. "Für die Region und die erste Liga wäre das nicht das Schlechteste", sagte der ehemalige Fortuna-Torhüter Jörg Schmadtke, der als gebürtiger Düsseldorfer seit Saisonbeginn den FC managt.

Beim ersten Derby seit der Zweitligasaison 1998/99 steht Köln nach dem 1:1 zum Auftakt in Dresden (Trainer Peter Pacult) schon mehr unter Druck als die Fortunen, die gegen Cottbus 1:0 gewannen. Was in einem Derby auf ihn zukommt, hat Stöger in Wien oftmals erlebt. "Ich werde versuchen, das Spiel zu genießen", sagte der ehemalige Austria-Meistertrainer. "Ich werde eine Mannschaft ins Rennen schicken, die total fokussiert und vorbereitet ist auf den Gegner." (APA, 26.7.2013)

  • Fortuna klaut Koln die Punkte.

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