32 deutsche Autoren fordern von Merkel Aufklärung in Spähaffäre

26. Juli 2013, 11:06
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Offener Brief an Kanzlerin in der "FAZ"

32 deutsche Autoren fordern von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Aufklärung in der Spähaffäre. "Wir können uns nicht wehren. Es gibt keine Klagemöglichkeiten, keine Akteneinsicht", schreiben die Schriftsteller laut Vorabmeldung der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Donnerstag in einem offenen Brief, der in der Freitagsausgabe des Blattes erscheint.

"Wir erleben einen historischen Angriff auf unseren demokratischen Rechtsstaat, nämlich die Umkehrung des Prinzips der Unschuldsvermutung hin zu einem millionenfachen Generalverdacht", warnen die Unterzeichner, darunter Juli Zeh, Moritz Rinke und Ulrich Beck.

In dem offenen Brief an Merkel mahnen die Autoren, es wachse der Eindruck, dass das millionenfache Ausspähen elektronischer Kommunikation durch amerikanische und britische Behörden von der deutschen Regierung billigend in Kauf genommen werde. Die Kanzlerin fordern die Unterzeichner auf, "die volle Wahrheit über die Spähangriffe zu sagen" und zu erklären, was die Bundesregierung dagegen zu unternehmen gedenke. (APA, 26.7. 2013)

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