Konsumentenschützer raten: Europäische Online-Speicher nutzen

25. Juli 2013, 12:44
68 Postings

US-Dienste schnitten in Sachen Datenschutz schlechter ab

Die deutsche Stiftung Warentest rät zu einem vorsichtigen Umgang mit Datenspeicherdiensten im Internet - auch vor dem Hintergrund der US-Spähaffäre. In einem aktuellen Vergleich von 13 Speicheranbietern habe keines der Angebote mit den Noten "gut" oder "sehr gut" abgeschnitten, berichtete die Stiftung in der August-Ausgabe ihrer Zeitschrift "Test". Es gebe aber eine Reihe von Diensten, deren Angebote befriedigend seien.

US-Ermittlungsbehörden können "sehr leicht" auf Daten zugreifen

Da sich das Datenschutzverständnis je nach Herkunftsland des Anbieters stark unterscheiden könne, sei es empfehlenswert, "europäische Dienste zu wählen, die bei Sicherheit und Datenschutz immerhin ein bisschen besser abschnitten als die der US-Anbieter", berichtete "Test". Bei US-Diensten könnten Ermittlungsbehörden im Fall der Fälle "sehr leicht" auf Daten zugreifen - egal, ob von US-Bürgern oder von Nutzern aus anderen Ländern. Online-Nutzer seien insofern bei europäischen Anbietern "besser aufgehoben".

Dropbox "befriedigend"

In dem Anbietervergleich hätten unter anderem die Deutsche Telekom mit ihrem Mediencenter sowie der Schweizer Anbieter LaCie mit Wuala vorn gelegen, berichtete "Test". Als einziger US-Anbieter habe Dropbox mit "befriedigend" abgeschnitten, die anderen schnitten schlechter ab. Ebenfalls die Note "befriedigend" hätten auch die Angebote von GMX, Strato und Web.de erhalten sowie SafeSync von Trend Micro. (APA, 25.7. 2013)

Link

"Test"

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.