Europas Leitbörsen im Minus

25. Juli 2013, 18:35
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Die europäischen Leitbörsen sind am Donnerstag nach einem bewegten Handelstag einheitlich mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 verbilligte sich um 11,96 Einheiten oder 0,43 Prozent auf 2.740,29 Zähler.

Auch im Verlauf des Nachmittagshandels konnten sich die allermeisten europäischen Aktienmärkte nicht erholen. Der einzige Börsenplatz im grünen Bereich war Madrid.

Die negativen Vorgaben von den US-Börsen sowie von den fernöstlichen Aktienmärkten hatten auch ihren Einfluss auf diejenigen in Europa. Wenig Impulse gab die gestiegene US-Nachfrage nach langlebigen Gütern, die im Juni um 4,2 Prozent geklettert ist.

Im Euro-Stoxx-50 waren die Papiere von BASF weiterhin klare Verlierer. Sie schlossen mit einem Minus von 4,47 Prozent bei 66,74 Euro. Der Chemiekonzern hatte Gewinne unter Erwartungen präsentiert und verkündet, dass es schwierig scheine, die Ziele zu erreichen. Die rote Laterne hielten jedoch Siemens, die um 5,98 Prozent auf 78,62 Euro absackten. Der Konzern hatte heute Donnerstag sein Renditeziel für 2014 vorzeitig aufgegeben, was die Anleger herb enttäuschte.

Im Branchenvergleich konnten sich die Bank- und Versicherungswerte im europäischen Leitindex behaupten. So gingen Banco Santander mit plus 2,68 Prozent, BNP Paribas mit plus 1,00 Prozent und Societe Generale mit plus 0,51 Prozent aus dem Handel.

Auch EADS-Aktien kletterten bis am Ende des Handelstages um 2,67 Prozent auf 43,45 Euro. Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern verordnet sich voraussichtlich bereits in der kommenden Woche einen grundlegenden Umbau, hieß es gestern Mittwoch.

Die deutschen Finanz- und Versicherungstitel in Frankfurt waren unterschiedlich gefragt: Münchner Rück stieg um 0,88 Prozent, Deutsche Börse um 1,04 Prozent. Deutsche Bank hingegen schlossen mit minus 0,08 Prozent, Commerzbank mit minus 1,62 Prozent.

Im britischen "Footsie" gewannen Shire 5,5 Prozent auf 2.339,00 Pence. Das Unternehmen, der weltgrößte Produzent von Medikamenten gegen Aufmerksamkeitsdefizit-Störungen, hatte Zweitquartalszahlen über Analystenerwartungen vorgelegt.Am unteren Ende des Londoner Index lagen die Anteilsscheine von GKN mit einem Minus von 4,19 Prozent und einem Schlusskurs von 326,80 Pence. (APA, 25.7.2013)

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