Rauchen: Aufhören ist mit Menthol-Zigaretten schwerer

25. Juli 2013, 10:52
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Menthol-Zigaretten sind für viele der Einstieg ins Rauchen und machen zudem abhängiger als normale Zigaretten, so die US-Arzneimittelbehörde FDA

Rauchern von Menthol-Zigaretten fällt das Aufhören schwerer als "normalen" Rauchern - dies jedenfalls ist nach Angaben der US-Arzneimittelbehörde FDA das Ergebnis mehrerer wissenschaftlicher Studien. Das Aroma der Menthol-Zigaretten führe offenbar zu einer höheren Abhängigkeit, warnte die FDA am Dienstag.

Die aromatisierten Zigaretten erhöhen zwar den Studien zufolge für die Raucher selbst offenbar nicht das Risiko einer Erkrankung, sie stellen aber vermutlich eine größere Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar als andere Tabakprodukte. Die Aroma-Zigaretten seien für viele der Einstieg ins Rauchen, berichtete die FDA. Wer Menthol-Zigaretten konsumiere, greife zudem öfter als andere Raucher schon in den ersten fünf Minuten nach dem Aufwachen zum ersten Glimmstängel.

Dies decke sich mit der Beobachtung, dass die Nikotinabhängigkeit unter den Rauchern vom Menthol-Zigaretten anscheinend größer sei. Menthol-Zigaretten machen der FDA zufolge ein Viertel der Zigarettenverkäufe in den USA aus. Sie sind vor allem bei Jugendlichen und Afroamerikanern beliebt. In den USA sterben jährlich 400.000 Menschen an den Folgen von Tabakkonsum. (APA/red, derStandard.at, 25.7.2013)

  • Aromatisierte Zigaretten sind zwar nicht schädlicher, machen aber schneller abhängig als herkömmliche Zigaretten - so die US-Arzneimittelbehörde FDA.
    foto: timm schamberger/dapd

    Aromatisierte Zigaretten sind zwar nicht schädlicher, machen aber schneller abhängig als herkömmliche Zigaretten - so die US-Arzneimittelbehörde FDA.

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