Leitbörsen in Fernost schließen mit Verlusten

25. Juli 2013, 12:29
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Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag zu Börsenschluss mit Verlusten tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verbilligte sich um 168,35 Zähler oder 1,14 Prozent auf 14.562,93 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 67,97 Zähler (minus 0,31 Prozent) auf 21.900,96 Einheiten. Der Shanghai Composite verlor 12,16 Punkte oder 0,60 Prozent auf 2.021,17 Punkte.

Ebenso verloren die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.235,68 Zählern mit einem Minus von 39,08 Punkten oder 1,19 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney rutschte modedrat um 3,5 Zähler oder 0,07 Prozent auf 5.018,30 Einheiten.

Besonders im Blick von Investoren waren verschiedene Zahlen von asiatischen Unternehmen. Ebenso seien die Anleger gespannt auf US-Daten, so eine Börsenkennerin. Diese könnten Aufschluss darüber geben, ob die US-Notenbank Federal Reserve seine Stimuluspolitik einschränken werde oder nicht, erklärte sie.

In Hongkong profitierten besonders Eisenbahnwerte, nachdem der chinesische Premier Li Keqiang gesagt hatte, China wolle den Bau des Schienennetzes besonders im Innern und Westen des Landes vorantreiben.

So legten die Aktien von CSR Corp., des größten chinesischen Herstellers von Schienenfahrzeugen, bis Handelsende um 2,44 Prozent auf 5,45 Hongkong Dollar zu. Auch die Papiere des zweitgrößten chinesischen Schienenbauers, China Railway Group, legten um 0,24 Prozent auf 4,26 Hongkong Dollar zu.

In Tokio litten unter dem erstarkten Yen besonders die Exportwerte wie Automobil- und Elektroniktitel. Canon schlossen mit einem deutlichen Minus von 5,39 Prozent bei 3.245,00 Yen. Der weltgrößte Kamerahersteller hatte seine Ergebnis- und Umsatzprognosen gekürzt. (APA, 25.7.2013)

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