Mordverdacht in Wien: 29-Jähriger stellt sich

24. Juli 2013, 16:51
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Verletzter gestand, seine Lebensgefährtin getötet zu haben

Ein 29-jähriger Mann taumelte am Mittwoch gegen 16.00 Uhr blutüberströmt in die Polizeiinspektion Rötzergasse. Er hatte leichte Schnittverletzungen an den Armen. Die Polizei entdeckte in der Wohnung des Mannes in der Kastnergasse die Leiche einer 26-jährigen Frau. Er gab zu, seine Freundin getötet zu haben.

Die 26-Jährige und ihr Freund hatten gemeinsam in der Wohnung gewohnt. Die Beziehung dürfte in der Krise gewesen sein, hieß es. Möglicherweise im Rahmen eines Streits hatte der 29-jährige schließlich mit einem etwa 40 Zentimeter langen Küchenmesser auf das Opfer eingestochen. Die Leiche wies schwere Stichverletzungen im Halsbereich auf, erklärte man bei der Polizei.

Blutspur führte zu Tatort

Der Mann hatte nach der Tat offenbar Selbstmord begehen wollen und sich Schnittwunden an den Armen zugefügt. Dann war er zu dem Polizeiwachzimmer gelaufen. Den Beamten war aufgefallen, dass der Verletzte blutüberströmt war, obwohl seine Verletzungen nicht besonders schwer gewesen waren. Auch die Blutspur führte zu dem Haus in der Kastnergasse.

Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei erstversorgt. Der Rumäne wurde mit der Wiener Berufsrettung ins Krankenhaus gebracht. Verwandte des Opfers, die ebenfalls in dem Haus wohnten, wurden von Angehörigen des Wiener Kriseninterventionsteams betreut. (APA, 24.7.2013)

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