Konsumentenschützer: Ultrabooks sind sehr teuer

24. Juli 2013, 13:05
88 Postings

VKI testete sieben Geräte: Leistung "gut", Displayqualität unterschiedlich

Ultrabooks zahlen sich wegen ihrer hohen Preise nur für Intensivnutzer aus, konstatiert der Verein für Konsumenteninformation (VKI). Die Verbraucherschützer testeten sieben Geräte mit einer Bildschirmgröße von 13,3 Zoll. Für ihre Leistung erhielten allesamt die Note "gut". Beim Display hingegen zeigten sich Unterschiede.

Kritik an fest verbauten Akkus

Die meisten Ultrabook-Bildschirme spiegelten stark, Toshiba biete aber ein mattes, Samsung und Asus ein zumindest leicht entspiegeltes Display, teilte der VKI am Mittwoch mit. Bei den Akkus reichten die Bewertungen von "sehr gut" (Apple) bis "durchschnittlich" (HP und Dell). Ein Nachteil, der allen Geräten gemeinsam ist: Die Akkus sind fest verbaut, können also nicht vom User selbst getauscht werden.

Schlecht für 3D-Spiele geeignet

Ein weiteres Manko sei, dass die Ultrabooks - bis auf das Samsung-Gerät - nicht mit einem gesonderten Grafikspeicher ausgestattet sind und sich daher schlecht für 3D-Spiele eigneten. Ultrabooks haben in der Regel auch weniger Schnittstellen (zum Beispiel USB-Anschlüsse), keine Laufwerke und weniger Speicherplatz als herkömmliche Laptops. Dafür sind sie deutlich schlanker und leichter.

Hoher Preis

Die getesteten Geräte kosteten zwischen 950 und 1.600 Euro. "Wer viel unterwegs ist und dabei intensiv und professionell mit gängigen Office-Programmen arbeiten möchte, für den wird sich der Kauf dennoch lohnen", meint der VKI. Bei den typischen Büroanwendungen schnitten manche der geprüften Ultrabooks wahrnehmbar besser ab als vergleichbare Notebooks. (APA, 24.7.2013)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Ultrabooks sind laut dem VKI aufgrund der hohen Preise nur für Intensivnutzer geeignet.

Share if you care.