KPN-Großaktionär Carlos Slim war nicht für E-Plus-Verkauf

24. Juli 2013, 11:17
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Zwei America-Movil-Vertreter stimmten nicht für Abstoß der deutschen Ertragsperle

Der niederländische Telekomkonzern KPN hat den Verkauf der deutschen Mobilfunktochter E-Plus einem Zeitungsbericht zufolge über den Kopf des Großaktionärs Carlos Slim, auch Kernaktionär bei der Telekom Austria, hinweg beschlossen. Die beiden Vertreter seiner mexikanischen Firma America Movil, die bei KPN im Top-Management sitzen, hätten nicht für den Abstoß der Ertragsperle gestimmt. Das berichtet die britische "Financial Times" und beruft sich auf eingeweihte Kreise.

Am Dienstag hatte KPN den 8,1 Mrd. Euro schweren Verkauf von E-Plus an Telefonica Deutschland (O2) bekanntgegeben. Damit zieht sich KPN aus Deutschland zurück und konzentriert sich auf das Geschäft in den Niederlanden und Belgien. Indirekt bleiben die Niederländer aber in Deutschland engagiert. Nach Abschluss des Verkaufs werden sie 17,6 Prozent an Telefonica Deutschland halten. (APA, 24.7. 2013)

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