Airbnb: Börse für Wohnungstausch erzürnt Gemüter

24. Juli 2013, 09:16
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Untervermieten von privatem Wohnraum in New York stark reguliert

Im Ausland auf teure Hotels verzichten und stattdessen ein privates Quartier finden, das leistbar ist: Auf diesen Dienst hat sich die Wohnungstauschplattform Airbnb spezialisiert. Das Start-up aus San Francisco betreibt dieses Service seit rund fünf Jahren. Laut dem Magazin "Forbes" kommt Airbnb auf einen Jahresumsatz von 180 Millionen US-Dollar, denn bei jeder Vermietung kassiert das Portal eine Gebühr.

Untervermietung unter der Lupe

Damit könnte bald Schluss sein. Viele Städte wie New York regulieren das Untervermieten von Wohnraum stark, in Berlin ist das Zweckentfremdungsverbot vom Abgeordnetenhaus auf den Weg gebracht worden, und in Frankreich liegt ein Gesetzesvorschlag zur Reglementierung von Airbnb-Praktiken auf dem Tisch der Wohnungsbauministerin Cécile Duflot, berichtet das Onlinemagazin "Telepolis".

Gewinne nicht an Wohnungseigentümer

Nun wehrt sich so mancher Eigentümer. Denn durch das Untervermieten durch die jeweiligen Mieter entgehen den Wohnungseigentümern Gewinne, die ihre Mieter einkassieren. Daher werden solche Angebote zunehmend kritisch beleuchtet. (bpf, DER STANDARD, 24.7.2013)

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Airbnb

  • Airbnb stößt zunehmend auf gesetzliche Hürden.
    screenshot: airbnb

    Airbnb stößt zunehmend auf gesetzliche Hürden.

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