Moto-X-Kamera: Swipe-Menü und Slow-Motion-Videos

23. Juli 2013, 14:23
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Motorola versucht sich an einem eigenen Konzept

Dass die Standard-Kamera-App des Moto-X-Smartphones ein sehr sparsames Interface hat, weiß man bereits seit dem geleakten Video des kanadischen Providers Rogers. Einmal mehr liefert Android Police weitere Einblicke in jenes Telefon, das Motorola den Weg für sein Comeback ebnen soll.

Oberfläche fast frei von Steuerelementen

So sind in der Hauptansicht der Kamera-App abgesehen vom (teiltransparenten) Navigationsmenü sowie Buttons zum Umschalten auf die Frontkamera und den Videomodus gar keine Steuerelemente zu sehen. Rund 90 Prozent des Bildschirms werden alleine vom jeweiligen Motiv abgedeckt.

Weitere Funktionen und Einstellungen erreicht man, in dem man von der Seite ins Bild herein streicht. Mit einer Swipe-Geste auf der rechten Seite gelangt man in die Galerie, ein Swipe von links bringt Konfigurationsmöglichkeiten für Blitz und Aufnahmeart in einem kreisförmigen Menü.

Slow-Motion

Wie die Screenshots verraten, wird die Kamera einen Slow-Motion-Aufnahmemodus bieten. Wie stark verlangsamt die aufgenommenen Clips erscheinen beziehungsweise wie viele Bilder pro Sekunde aufgenommen werden können, ist nicht bekannt.

Ist die Kamera geöffnet, kann ein Foto einfach mit dem Antippen des Displays geschossen werden. Tippt man den Bildschirm länger an, wird eine Serienaufnahme ausgelöst. Streicht man nach oben oder unten, zoomt man hinein oder hinaus. Wie bereits bekannt, kann die Kamera durch eine doppelte Schüttelgeste gestartet werden. Beim erstmaligen Aufruf stellt ein kurzes Tutorial die Bedienung vor.

Die Überarbeitung unterscheidet sich sowohl deutlich von früheren Anpassungen der Kamera-App, die Motorola vorgenommen hat, als auch von der Kamera von Android 4.3. Kürzlich gelangten bereits Benchmark-Ergebnisse, Spezifikationen und Pressefotos des Moto X an die Öffentlichkeit. (red, derStandard.at, 23.7.2013)

  • Der Großteil des Bildschirms bleibt frei von Steuerelementen.
    foto: android police

    Der Großteil des Bildschirms bleibt frei von Steuerelementen.

  • Erst per Swipe werden die Einstellungen sichtbar.
    foto: android police

    Erst per Swipe werden die Einstellungen sichtbar.

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