Deutsche Polizei untersucht Gefahrenpotential von 3D-Druckern

23. Juli 2013, 11:31
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Bundeskriminalamt und Bundespolizei befassen sich intensiv mit den Gefahren der Technologie

Bereits vor einigen Wochen wurden in Deutschland Warnungen an Sicherheitsbeauftragte von Flughäfen verschickt, um die Sicherheitskontrollen diesbezüglich zu verschärfen. Immer wieder warnen einzelne Politiker in den USA und Europa vor den Gefahren der Waffen aus den Druckern.

Parlamentarische Anfrage

Die Fraktion der Linken hat laut Heise eine parlamentarische Anfrage an die deutsche Bundesregierung geschickt, in der Fragen zur polizeilichen Aktivität im Zusammenhang mit der Entwicklung und Verbreitung von 3D-Druckern beantwortet werden sollten. Die Antwort dazu lieferte die Bundesregierung bereits am 1. Juli.

Noch keine konkreten Erfahrungen

In der Anfrage wurden vor allem Bedenken geäußert, dass durch Bauanleitungen im Internet und fehlende Zugangsbeschränkungen zu der Technologie  diese Technik schnell zum Problem werden könnte. Auch Produkt- und Markenpiraterie werden von der Fraktion angesprochen. In der Antwort heißt es, dass das Bundeskriminalamt bisher keine Tests mit 3D-Druckern durchgeführt habe, aber aktuell ein Gerät angeschafft wird.

Nutzung für polizeiliche Zwecke

Weiters soll ein internationaler Erfahrungsaustausch stattfinden, um die Gefahrenlage besser einschätzen zu können. Erkenntnisse dazu gebe es aber noch keine. Die Bundespolizei hingegen hätte bereits Sicherheitsbeauftragte gewarnt und auf das Problem hingewiesen, dass diese Waffen nur schwer zu erkennen seien. Zudem würde die Technologie auch auf Nutzungsmöglichkeiten für polizeiliche Zwecke abgeschätzt werden. (red, derStandard.at, 23.7.2013)

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    Die ersten funktionsfähigen Waffen aus 3D-Druckern wurden in den USA bereits erfolgreich getestet

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