Radwanska versteht Kritik an Nacktfotos nicht

23. Juli 2013, 11:10
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Polnische Weltklasse-Tennisspielerin hatte sich im ESPN-Magazin "Body Issue" ablichten lassen

Die polnische Weltklasse-Tennisspielerin Agnieszka Radwanska kann nicht nachvollziehen, warum ihre Nacktfotos für das jährlich erscheinende ESPN-Magazin "Body Issue" in ihrer Heimat so viel Staub aufgewirbelt haben. Die Weltranglisten-Vierte posierte auf einem Stuhl bei einem Swimmingpool, der mit Tennisbällen gefüllt ist, auch auf einer Luftmatratze.

In der gleichen Ausgabe zeigte sich auch der US-Spieler John Isner, wie Gott ihn schuf. Wie immer in diesem Magazin wird hier der Intimbereich der Sportler aber durch dementsprechende Posen eben nicht gezeigt. "Ich war ein bisschen enttäuscht und wirklich überrascht über alles, was danach passiert ist", meinte die Weltranglisten-Vierte im Rahmen des WTA-Premier-Turniers in Stanford, Kalifornien.

Die seit dem Shooting erblondete Polin kann nicht verstehen, warum man diese Bilder als unmoralisch bezeichne: "Man sieht ja keine freizügigen Bilder. Ich trainiere extrem hart, um meinen Körper in Form zu halten, und darum geht es in dem Artikel und dem ganzen Magazin."

Radwanska wartet indes weiter auf ihren ersten Grand-Slam-Titel. Anfang Juli war sie mit dem Wimbledon-Semifinale gegen die Deutsche Sabine Lisicki nahe dran und in dieser Phase die am höchsten eingestufte Spielerin im Feld. Im möglichen Finale gegen die spätere Siegerin Marion Bartoli hätte sie eine 7:0-Bilanz gehabt. "Es war eine große Chance in diesem Jahr, und ich war traurig, aber ich war nicht hundertprozentig fit."

Ohne Fotos ist der Artikel natürlich nichts wert. (APA/red, derStandard.at, 23.7.2013)

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    Agnieszka Radwanska

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