60 Prozent aller internetfähigen Geräte reden täglich mit Google

23. Juli 2013, 11:23
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Zieht Viertel des gesamten Datenverkehrs in Nordamerika auf sich - 2010 waren es 6 Prozent

Rund um seine Suchmaschine hat Google längst eine Fülle an unterschiedlichen Services aufgezogen, die dem Unternehmen eine immer wichtigere Rolle im Internet verschafft haben. Wie dominant diese Position mittlerweile geworden ist, verdeutlicht nun eine neue Untersuchung des Web-Analyse-Unternehmens DeepField. Diese konzentriert sich zwar auf die Situation in Nordamerika, kann aber angesichts der global starken Positionierung von Google auch Trends für den Rest der Welt liefern.

Dominanz

Demnach verbinden sich mittlerweile mehr als 60 Prozent sämtlicher mit dem Internet verbundenen Geräte zumindest einmal täglich mit irgendwelchen Google-Servern. Dies ist wohl einerseits auf die Dominanz von Google bei Suchmaschinen aber auch die Marktführerschaft bei mobilen Betriebssystemen mit Android zurückzuführen.

Aufgeschlüsselt

In diesen Zahlen eingerechnet ist übrigens eine breite Palette an Geräten, dazu gehören neben Smartphones, Tablets und Desktop-Rechnern auch Spielekonsolen, Smart-TVs und Embedded Devices. Im klassischen Client-Computing dürfte der Prozentsatz also sogar noch höher sein.

Traffic

Doch noch ein anderer Wert lässt aufhorchen: Laut DeepField sind Verbindungen zu Google mittlerweile für ein Viertel des gesamten nordamerikanischen Internet-Traffics verantwortlich. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 ware es erst 6 Prozent.

Video

Übrigens gibt es noch ein Unternehmen, das mehr Traffic auf sich zieht: Das Video-Streaming-Angebot Netflix, was zwar einerseits in der Natur der Sache liegt - immerhin erzeugt Video-Streaming in hoher Qualität besonders große Datenmengen - gleichzeitig aber auch den Erfolg der Plattform eindrücklich belegt. (red, derStandard.at, 23.07.13)

  • Fast zwei Drittel alle internetfähigen Geräte verbinden sich in Nordamerika täglich mit den Servern von Google.
    grafik: deepfield

    Fast zwei Drittel alle internetfähigen Geräte verbinden sich in Nordamerika täglich mit den Servern von Google.

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