Swatch verkauft im Halbjahr mehr Uhren

23. Juli 2013, 16:20
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Schweizer Uhrenkonzern für Rest des Jahres zuversichtlich

Biel - Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch hat im ersten Halbjahr deutlich mehr umgesetzt, beim Gewinn aber weniger stark zugelegt. Die Einnahmen stiegen um 8,7 Prozent auf 4,18 Milliarden Franken (3,4 Milliarden Euro).

"Die Situation in China normalisiert sich", sagte Konzernchef Nick Hayek der Nachrichtenagentur Reuters. Schweizer Luxusuhren hatten sich in den vergangenen Monaten im Schlüsselmarkt China nicht mehr so gut verkauft wie früher, nachdem die neue Regierung im Kampf gegen Korruption gegen Geschenke unter Geschäftsfreunden vorgegangen war.

Hohe Gewinnmarge

Der Betriebsgewinn lag mit 910 Millionen Franken nur 0,8 Prozent über der entsprechenden Vorjahresperiode, wie das Unternehmen mitteilte. Unter dem Strich verdiente Swatch 768 Millionen Franken, was einem Zuwachs um 6,1 Prozent entspricht. Die Gewinnmarge sank damit leicht von 19,7 Prozent des Umsatzes auf 19,2 Prozent. Belastet wurde das Ergebnis unter anderem durch die Integration der neuen Schmuck- und Uhrentochter Harry Winston.

Kosten in Zusammenhang mit der Übernahme, hohe Marketingausgaben und Investitionen in neue Produkte wie eine mechanische Plastikuhr der Marke Swatch hätten die operative Marge im ersten gedrückt.

Für den Rest des Geschäftsjahres gibt sich der Konzern zuversichtlich. Die Aussichten seien vielversprechend, "es wird ein starkes zweites Halbjahr erwartet". Nun wachse das Geschäft mit teuren Uhren der Marken Omega, Breguet und Blancpain in China wieder, begründete Hayek seinen Optimismus für das zweite Halbjahr. Auch der britische Markt erhole sich, während der US-Markt gut laufe. (APA, 23.7.2013)

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    Bunte Uhren gehen gut.

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