Wirtschaftskammer warnt vor Gratisführungen

22. Juli 2013, 17:46
5 Postings

Beetreiber würden im Nachhinein aber ein hohes Trinkgeld verlangen

Wien - In Wien werden nach dem Vorbild anderer europäischer Städte vermehrt Gratisfremdenführungen angeboten. Betreiber würden im Nachhinein aber ein hohes Trinkgeld verlangen, warnt Klaus Vögel von der Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe der Wirtschaftskammer. Letztlich käme dies Touristen teurer als der Preis einer befugten Tour.

In Österreich ist der Beruf des Fremdenführers reglementiert. Es braucht eine eigene Ausbildung mit staatlicher Prüfung. Da die kostenlosen Guides ungeprüft sind, gäbe es hier keine Qualitätskontrolle, kritisiert Vögel. Touristen erkennen die staatlich geprüften Fremdenführer an dem offiziellen in Silber und Rot-Weiß-Rot gehaltenen Austria-Guides-Abzeichen. (ruep, DER STANDARD, 23.7.2013)

Share if you care.