Infografik zeigt größte Datenlecks seit 2005

22. Juli 2013, 16:01
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Von AOL-Leak bis Apples Entwicklerseite

Das Visualisierungs-Portal "Information is Beautiful" hat eine Infografik zum Thema Datenlecks erstellt. Diese zeigt Fälle von Datenverlusten bzw. Datenbankkompromittierungen bei verschiedenen Anbietern seit 2005.

Fälle ab 30.000 Datensätzen

Berücksichtigt wurden Fälle, die zumindest 30.000 Personen oder Konten betroffen haben. Den Anfang macht ein ehemaliger AOL-Mitarbeiter, der 2005 eine Datenbank mit 92 Millionen Kunden-E-Mail-Adressen kopiert und an Spammer weiterverkauft hatte. Diese schickten an die Betroffenen insgesamt bis zu sieben Milliarden Nachrichten.

AOL, US-Army, Sony, Apple

Auch andere Kaliber sind enthalten. So sandte die US-Army 2009 eine Festplatte mit den Daten von rund 76 Millionen Veteranen – zurückreichend bis ins Jahre 1972 und inklusive Sozialversicherungsnummern – zur Reparatur, ohne die Daten vorher zu zerstören.

Daneben finden sich auch die Einbrüche in Sonys Playstation-Networks unter den Einträgen ebenso wie die jüngste Kompromittierung von Apples Entwicklerseite. Jeder Fall präsentiert auf Klick eine kurze Zusammenfassung des Hintergrunds und verweist auf einen Quellartikel.

Es ist zudem möglich, nach Art des Leaks und der Sensibilität der jeweils enthüllten Daten zu sortieren. Die der Grafik zugrunde liegenden Daten wurden in einem Google Doc veröffentlicht. (red, derStandard.at, 22.07.2013)

  • Eine Übersicht über die größten Lecks der letzten acht Jahre.
    foto: information is beautiful

    Eine Übersicht über die größten Lecks der letzten acht Jahre.

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