Auftritt und Instinkt als Konzept

22. Juli 2013, 17:00
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Workshops für Kinder, Reifere, Queere und Profis

"Wie bewusst gehen Performer damit um, gesehen zu werden?", fragt der Schwede Rasmus Ölme in seinem Workshop The Business of Showing: Obwohl alle mit dem Ziel einer öffentlichen Präsentation arbeiten, spreche kaum jemand im Tanz davon, dass auch diese Darstellung eine technische Fertigkeit ist.

Bei Laura Arís Alvarez dagegen, die bei Ultima Vez Vocabulary zeigt, wie man bei Wim Vandekeybus tanzt, geht es um tänzerische Technik. Arís führt Teilnehmer mit Erfahrung an die Grenzen ihrer körperlichen Belastbarkeit.

In Peter Jaskos Contemporary Technique geht es (auch für Anfänger) um das Überleben bei solchen Herausforderungen: um Instinkt, Vertrauen und Angstlosigkeit. "Auf- und Abbewegungen, Gewichts- und Balanceverlagerung der verschiedenen Körperteile und Handstand" charakterisieren den Verlauf dieses Seminars.

Zurück zur öffentlichen Präsentation. Mit Keith Hennessy kann über Performing Queer genauso gearbeitet werden wie über Potential Shamanic Action. Mårten Spångberg kümmert sich in The First Recipe um die Reiferen ab 55 unter uns. Kevin E. Osenau wiederum hat ein Herz für Kinder und setzt Comics und Tanz miteinander in Verbindung.

Spannend für alle schließlich verspricht auch Jassem Hindis Beschäftigung mit Problemen des Konzepts zu werden. (ploe, Spezial, DER STANDARD, 23.7.2013)

Dieser Artikel entstand mit finanzieller Unterstützung von ImPulsTanz. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim STANDARD.

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