Präsident für ein geeintes Mali gesucht

Ansichtssache26. Juli 2013, 05:30
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27 Kandidaten stellen sich am Sonntag der Wahl, darunter eine Frau

Dem nächsten Präsidenten des westafrikanischen Mali stehen schwere Aufgaben bevor. Er soll das Land nach dem Putsch und dem eineinhalbjährigen Krieg einen und die Wirtschaft wieder in Schwung bringen. Derzeit ist die Ernährungssituation im Norden von Mali und besonders in der Stadt Gao alarmierend. 27 Kandidaten, darunter eine Frau, treten zur Wahl an. Viele daraus aus der alten malischen Elite, einige als Vertreter einer neuen Politikergeneration. Etliche Kandidaten treten für Parteien an, die sie selbst gerade erst gegründet haben. Hier eine Auswahl von Personen, die sich am Sonntag der Wahl stellen.

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foto: ap/blackwell

Ibrahim Boubacar Keïta war von 1994 bis 2000 Premierminister von Mali und bis 2007 Präsident der Nationalversammlung. Er kommt aus Koutiala im Süden des Landes, auch "Hauptstadt des weißen Goldes" genannt. Koutiala ist das Zentrum der malischen Baumwollindustrie. IBK, wie Keïta sich nennen lässt, hat sich als Premier das Image eines Machers erarbeitet. Diesmal tritt er für seine Partei "Rallye für Mali" an. Er ist einer der reichsten Männer Malis und gilt als einer der Favoriten. Seinen Wahlkampf mit dem Slogan "Mali zuerst" begann er im größten Stadion der Hauptstadt Bamako, das 50.000 Menschen Platz bietet.

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