Die AS Monaco im Oligarchen-Modus

Hintergrund25. Juli 2013, 01:11
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Die Monegassen werfen derzeit mit Geld um sich wie kein anderer Verein, doch der Klub ist ebenso reich an Tradition. Auch Österreicher spielten eine Rolle

Derzeit macht die AS Monaco vor allem mit seinem Scheckbuch Furore. 144 Millionen Euro hat der Klub aus dem Fürstentum in kürzester Zeit in neues Personal investiert. Das geht, weil mit Dmitrij Rybolowlew ein steinreicher Russe die Federführung beim siebenfachen französischen Meister übernommen hat. Die Herrscherfamilie Grimaldi hat damit erstmals die Kontrolle über die Geschicke des (einstigen) sportlichen Aushängeschilds ihres Ländchens in fremde Hände gelegt.

Denn der Zustand des Klubs war bedauernswert: Seit dem Erreichen des Champions-League-Finales 2004 sanken die Rot-Weißen in nur sieben Jahren zum designierten Drittligisten herab. Da kam fremdes Kapital also gerade recht. Aber es gibt Ärger. Mit der französischen Profi-Liga (LPF) ist man in einen Rechtsstreit um Steuergerechtigkeit verwickelt, der in Kürze entschieden werden soll. Zu rücksichtslos hatte die neue Klubführung ihren finanziellen Muskel spielen lassen.

Aber der AS Monaco ist ebenso reich an Historie – in der auch Österreicher eine Rolle spielten. Dazu mehr in einer interaktiven Zeitleiste. (Michael Robausch; derStandard.at; 25.7.2013)

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