Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen sorgt für Staus in Österreich

20. Juli 2013, 18:11
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Auf zahlreichen Verbindungen nach Süden kam es zu Verzögerungen

Wien - Der Samstag war der bisher stärkste Reisetag dieses Sommers. Auf den Transitrouten Richtung Süden hieß es für Autofahrer wieder oft: "Bitte warten", berichteten ÖAMTC und ARBÖ.

Hauptgrund für das starke Verkehrsaufkommen war der Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland. "Dieser Reise-Samstag ist der bisher stärkste im Sommer 2013, gibt aber nur einen kleinen Ausblick auf die beiden kommenden, an denen die Sommerferien in Bayern und Baden-Württemberg starten", meinte Thomas Haider vom ARBÖ.

Stau in Tirol und auf der Tauernautobahn

Staus gab es u.a. in Tirol auf der Fernpass-Strecke, speziell vor dem Grenztunnel bei Füssen, sowie auf der Brenner Autobahn (A13) vor der Maustelle bei Schönberg, auf Südtiroler Seite vor Sterzing. In Salzburg war die Tauern-Autobahn (A10) laut ÖAMTC stark belastet. Verzögerungen gab es hier immer wieder im Bereich Pass Lueg. Vor dem Tauerntunnel wurde die Blockabfertigung aktiviert, da der Verkehr südlich des Tunnels und bei der Mautstelle immer wieder ins Stocken geriet.

Begonnen hatten die Staus in Richtung Süden auf der Tauernautobahn mit einem Auffahrunfall im Brentenbergtunnel bei Pass Lueg. Gegen 5:33 Uhr kam es laut ARBÖ zu einem Sachschadenunfall mit drei Fahrzeugen. Binnen weniger Minuten bildeten sich ein kilometerlanger Stau, der sich auch in den Mittagsstunden noch nicht aufgelöst hatten.

Zehn Kilometer Stau in Kärnten

In Kärnten gab es auf der A11 vor dem Karawanken-Tunnel Richtung Slowenien einen fast zehn Kilometer langen Rückstau, die Anfahrtszeit betrug dem ÖAMTC zufolge gut eine Stunde.

In Oberösterreich mussten Reisende Richtung Süden auf der Pyhrn-Autobahn (A9) zwischen Inzersdorf und Klaus längere Verzögerungen in Kauf nehmen. (APA, 20.7.2013)

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