Faymann für bundesweiten Lehrlingsfonds

19. Juli 2013, 10:39
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Vorarlberger Modell der Elektro- und Metallindustrie als Vorbild - Punkt für Regierungsverhandlungen

Wien - Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) will in der nächsten Legislaturperiode einen österreichweiten Ausbildungsfonds für Lehrlinge einführen. Dieser Fonds solle sich am in Vorarlberg praktizierten Modell orientieren. Das wolle er in die Regierungsverhandlungen - nach der Wahl - einbringen, kündigte Faymann in den "Vorarlberger Nachrichten" an.

Der Vorarlberger Ausbildungsprämienfonds der Elektro- und Metallindustrie sei ein "Best-practice-Beispiel": Dabei zahlen alle Mitgliedsbetriebe 0,24 Prozent der Bruttolohnsumme in den Fonds ein und jene, die Lehrlinge ausbilden, bekommen eine Prämie ausbezahlt. "Dieses Modell ist vorbildlich. Das kann ich mir gut für ganz Österreich vorstellen", so der Kanzler.

227 Millionen Euro

Österreich habe bereits EU-weite Vorbildwirkung in Sachen Jugendbeschäftigung, etwa durch die Ausbildungsgarantie und die duale Ausbildung, ergänzte Faymann in einer Aussendung. Durch die beste Ausbildung für die Jungen seien Österreichs Fachkräfte "top qualifiziert", das brächte Vorteile bei Wettbewerbsfähigkeit und Know-how. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos ergänzt in einer Aussendung, dass durch einen österreichweiten Lehrlingsfonds um ein Drittel mehr als bisher, rund 227 Millionen Euro, für die Lehrstellenförderung zur Verfügung stünden. (APA, 19.7.2013)

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