Smartphones: Nokia überholt Blackberry

19. Juli 2013, 10:38
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Geschäft von Blackberry stagniert, Nachfrage nach Lumias steigt

Viel positives gibt es aus Nokias jüngsten Geschäftszahlen nicht herauszulesen. Fast alle Sparten brechen ein, nur das Geschäft mit der Lumia-Smartphonereihe entwickelt sich konstant nach oben. Die Finnen haben in Sachen verkaufter Geräte nun Blackberry hinter sich gelassen, wie The Verge schreibt.

Angeschlagene Riesen

Sowohl Nokia als auch Blackberry haben harte Jahre hinter sich. Nokia setzte vor zwei Jahren infolge des Einbruchs der Verkäufe traditioneller Handys und fehlendem Interesse für Symbian-basierte Smartphones auf das neue Windows Phone-Ökosystem, das nach wie vor weit hinter den Platzhirschen Android und iOS zurückliegt.

Auch Blackberry hat aktuelle Entwicklungen verschlafen und es nach einem halbherzigen Versuch mit einem Relaunch seiner Telefone und des gleichnamigen Betriebssystems versucht, der nach einigen Verzögerungen vergangenen Januar begann. Während sich Nokias Lumias aber immer besser verkaufen, stagniert Blackberry trotz des Neustarts immer noch auf seinem bislang niedrigsten Niveau.

Aufwärtstrend vs. Stagnation

Vergleicht man die Quartalsberichte, so konnte Nokia im zweiten Viertel seines laufenden Geschäftsjahres 7,4 Millionen Lumia-Geräte absetzen. Von den Blackberrys wurden 6,8 Millionen Stück verkauft. Zu beachten ist allerdings, dass die Geschäftsjahre beider Firmen nicht zur gleichen Zeit beginnen.

Noch vor einem Jahr präsentierte sich die Lage gänzlich anders. Im zweiten Quartal 2012 verkaufte Blackberry zwar ähnlich viele Geräte wie heute, damit aber rund doppelt so viele wie Nokia. Microsoft hat sein Windows Phone-Ökosystem mittlerweile – und wohl zu Recht – zur Neuen Nummer 3 proklamiert. (red, derStandard.at, 19.07.2013)

  • Nokias Lumia-Smartphones verkaufen sich mittlerweile besser als Blackberrys.
    foto: ap

    Nokias Lumia-Smartphones verkaufen sich mittlerweile besser als Blackberrys.

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