NGO: Journalist verlässt Sudan "aus Angst um sein Leben"

18. Juli 2013, 19:29
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Bericht über willkürliche Festnahme und Schläge

Khartum - Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Bloomberg hat den Sudan nach Angaben einer Nichtregierungsorganisation (NGO) "aus Angst um sein Leben" verlassen. Der Brite Michael Gunn sei zuvor willkürlich festgenommen und geschlagen worden, teilte das in New York ansässige Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) am späten Mittwochabend (Ortszeit) mit. Gunn habe Ende Juni über eine Veranstaltung der oppositionellen Umma-Partei berichten wollen, als Agenten in Zivil ihn verschleppt hätten.

Später sei er zusammen mit mehreren Sudanesen auf einen Lastwagen geworfen worden. Gunn erzählte dem CPJ demnach, dass er drei Stunden lang zu seinen Aktivitäten im Sudan befragt worden sei. Auf der Liste der Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) über die Pressefreiheit weltweit nimmt der Sudan den Rang 170 von insgesamt 179 Ländern ein. (APA, 18.7.2013)

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