Paypal überwies einem Kunden 92 Billiarden Dollar

18. Juli 2013, 13:43
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Kuriose Panne: Der Amerikaner Chris Reynolds war kurzfristig der reichste Mann der Welt

Eher ungläubig dürfte der US-Amerikaner Chris Reynolds am vergangenen Freitag auf den Bildschirm seines Rechners gestarrt haben. Denn wie t3n.de unter Verweis auf philly.com berichtet, wies seine Monatsabrechnung bei Paypal einen Kontostand von 92.233.720.368.547.800 Dollar auf.

Reicher als reich

Wenig später folgte freilich die Ernüchterung: Paypal hatte den offensichtlichen Fehler bemerkt und korrigiert, Reynolds' Guthaben betrug wieder 0 Dollar. Die 92 Billiarden hatten ihn zumindest für den Moment theoretisch zum mit Abstand reichsten Mann der Welt gemacht.

"Offensichtlich ein Fehler"

Bei Paypal ist man erleichtert, dass Reynolds mit dem plötzlichen Reichtum und dessen ebenso schnellem Schwund sehr entspannt umgeht. "Das war offensichtlich ein Fehler", gesteht der Zahlungsdienstleister. Als kleine Entschädigung wurde angeboten, im Namen von Reynolds eine kleine Spende an eine gemeinnützige Organisation zu leisten.

Staatsverschuldung und Baseballteam

Reynolds selbst hätte für den beeindruckenden Geldberg dennoch Verwendung. Nach der Beseitigung der US-Staatsverschuldung - diese liegt heuer laut IWF bei 17,5 Billionen Dollar - hätte er sich das in Philadelphia ansässige Baseballteam, die Phillies, gekauft.

Für Paypal ist es nicht die erste, vermutlich aber die kurioseste Panne. Erst vor wenigen Wochen erhielten eine Reihe von Kunden die Nachricht, sie hätten 500 Euro gewonnen - was sich jedoch als das Resultat eines "technischen Fehlers" entpuppte. (red, derStandard.at, 18.7.2013)

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    Ein kleines Hoppala bei Paypal machte einen Kunden kurzfristig zum reichsten Mann der Welt.

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