Zwei 13-Jährige sollen in der Schweiz Fünfjährige vergewaltigt haben

18. Juli 2013, 13:30
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Teenager lockten Kind in den Wald - Einer der Buben gab Missbrauch gegenüber Vater des Opfers zu

Bern - In der Schweiz ermittelt die Thurgauer Jugendanwaltschaft gegen zwei 13-Jährige aus Arbon, die laut einem Bericht von 20minuten.ch ein fünfjähriges Mädchen vergewaltigt und dessen Bruder zum Zuschauen gezwungen haben sollen. Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Donnerstag Ermittlungen gegen zwei Jugendliche. "Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes sowohl der Opfer wie der Beschuldigten machen wir keine weiteren Angaben dazu", sagte Barbara Reifler, leitende Jugendanwältin im Kanton Thurgau.

Mit Süßigkeiten in Waldabschnitt gelockt

Laut Aussagen des Vaters des Geschwisterpaars hatten die Buben aus der Nachbarschaft das fünfjährige Mädchen und den siebenjährigen Bruder mit Süßigkeiten und Spielzeug in einen nahe gelegenen Waldabschnitt gelockt. Dort habe einer der Jugendlichen das Mädchen vergewaltigt, der andere habe den Bruder festgehalten und zum Zuschauen gezwungen.

Aufmerksam wurden die Eltern, weil sie mitanhörten, wie das Mädchen am Tag danach mit seinem Bruder über den Vorfall sprach.

Vater stellte Teenager zur Rede

Laut einem Interview hat der Vater des Mädchens einen der Buben zur Rede gestellt. "Er stritt die Tat zuerst ab, sagte, er wisse nicht, wovon ich spreche. Als mein Sohn ihn als Lügner bezichtigte, gab er es zu. Er schien eingeschüchtert, aber entschuldigt hat er sich nicht. Auch seine Eltern nicht, obwohl die wissen, wo wir wohnen", sagte der Mann gegenüber 20minuten.ch. (APA/red, derStandard.at, 18.7.2013)

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    In der 14.000-Einwohner-Stadt Arbon am Bodensee sollen zwei 13-Jährige ein Nachbarmädchen vergewaltigt haben.

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