IBM traut sich nach gutem Vierteljahr für 2013 mehr zu

18. Juli 2013, 08:08
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Weltgrößter Technologie-Dienstleister peilt 16,90 Dollar je Aktie an - Quartalsgewinn um drei Prozent gesteigert

Der IT-Dienstleister IBM blickt nach überraschend hohen Gewinnen im zweiten Quartal optimistischer in die Zukunft. Die Ausgaben für den Abbau von Arbeitsplätzen herausgerechnet sei im Gesamtjahr mit einem Gewinn je Aktie von 16,90 Dollar zu rechnen, teilte das im US-Bundesstaat New York ansässige Unternehmen am Mittwoch nach Handelsschluss an der Wall Street mit. Bisher war der weltgrößte Technologie-Dienstleister noch von 16,70 Dollar ausgegangen.

Gewinn von 4,3 Milliarden Dollar

Für das zweite Vierteljahr gab der Konzern einen Gewinn von 4,3 Milliarden Dollar bekannt, ein Anstieg von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dabei unberücksichtigt bleiben aber auch hier Kosten für den Konzernumbau von einer Milliarde Dollar.

Schwache Ergebnisse von Oracle und Accenture

Schwache Ergebnisse von IBM-Rivalen wie Oracle und Accenture hatten unter Experten zuletzt auch Zweifel an IBM genährt. Sie hatten auch um das Umsatzwachstum gefürchtet, wurden jedoch am Mittwoch noch negativ überrascht: Der Umsatz lag drei Prozent niedriger bei 24,9 Milliarden Dollar, Experten hatten mit 25,4 Milliarden gerechnet. Der Gewinn je Aktie betrug im zweiten Quartal 3,91 Dollar, während IBM ein Jahr zuvor 3,51 Dollar eingenommen hatte. Von Thomson Reuters befragte Analysten hatten dem Unternehmen nur 3,77 Dollar zugetraut.

Software und IT-Dienstleistungen

IBM-Aktien legten im nachbörslichen Handel fast drei Prozent zu. International Business Machines (IBM) war früher als Computerhersteller bekannt und setzt heute vor allem auf Software und IT-Dienstleistungen. (APA, 18.7. 2013)

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