Verlage gründen Zeitungscafés

17. Juli 2013, 13:23
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Medien auf der Suche nach Nähe und persönlichem Kontakt zu Lesern

Immer mehr Zeitungs- und Magazinverlage suchen mit eigenen Cafés die Nähe und den persönlichen Kontakt zu ihren LeserInnen. Am vergangenen Freitag hat die "Neue Zürcher Zeitung" am Flughafen in Zürich das "NZZ Café" eröffnet, dort können Passagiere kostenlos das digitale Angebot der "NZZ" nutzen. Auf Monitoren sind aktuelle Schlagzeilen aus allen Ressorts zu lesen. Außerdem können Gäste die tagesaktuelle Ausgabe kostenlos auf ihr Gerät laden.

Bereits im Mai startete der "Guardian" mit einem Coffeeshop im Londoner Stadtteil Shoreditch. Auch dort liegt der Fokus auf den digitalen Ausgaben, Printexemplare werden nicht angeboten, schreibt der "Tagesspiegel". Auf fix montierten iPads können sich die Gäste durch das "Guardian"-Angebot klicken.

Zuvor gründete "Monocle" ein Café, ebenfalls in London. Angeboten werden aktuelle und auch ältere Ausgaben des Lifestyle-Magazins. Zum Kaffee gibt es dort das Heft zum halben Preis zu kaufen. (red, derStandard.at, 17.7.2013)

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