Kunstförderung als Budgetkitt

17. Juli 2013, 13:52
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Kultur-Staatssekretärin Maria Miller sieht in Geld für die Kunst das "Gründungskapital", das den Briten Bares bringt

Während Geld für die Kunst oft mit dem Appell der Wahrung derselben einhergeht, probieren es die Briten anders rum. Die Kürzungen fürchtende Kultur-Staatssekretärin Maria Miller sieht in Geld für die Kunst eine Art "Gründungskapital", das Großbritannien auf lange Sicht weit mehr bringt. 

Hebel vs. Ausverkauf

Dem britischen Kulturbudget drohen Kürzungen. Diesmal setzt der Sparstift mit einem Minus von fünf Prozent an. Aus 472 Millionen Pfund (546 Millionen Euro) sollen 451 werden. 2010 waren die Einschnitte mit 30 Prozent härter. Dennoch springt Miller in die Bresche. Der Wert des künstlerischen Sektors würde durch staatliches Geld "gehebelt", sagte sie in einer Rede. 

Gegenwind kommt nicht von Finanzbeamten - wie man erwarten würde - sondern von der ehemaligen Chefin des Arts Council England. Es sei gefährlich, "Geld für die Kunst des Kommerzes wegen zu spenden", beschied sie der BBC. (red, derStandard.at, 17.7.2013)

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    Furchtlos: Maria Miller.

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    Furchterregend: Damien Hirsts mit Diamanten bespickter Totenkopf.

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