"Ok, Glass": Wie die Datenbrille zu ihrer Anrede kam

17. Juli 2013, 11:56
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Entwickler hatten auch Vorschläge wie "Pew Pew Pew" auf ihrer Liste

Zu den Besitzern der Experimentier-Version von Googles Datenbrille "Glass" zählen sich bislang nur wenige Leute. Trotzdem ist das Wearable ob seiner Neuartigkeit schon in aller Munde. Ebenso kennt man aus diversen Videos auch das Startkommando, mit welchem sich die Brille aktivieren lässt: "Ok, Glass". Amanda Rosenberg, die Marketingchefin des Projekts, hat nun das Geheimnis um die Entstehung dieser Phrase gelüftet.

Abendessen

Sie hat eine E-Mail veröffentlicht, die sie am 14. April 2012 an den Glass-Produktmanager Matt Balez geschickt hat. Diese hatte sie geschrieben, nachdem sie mit ihm und seiner Frau zu Abendessen war. Zu diesem Zeitpunkt hatte Balez bereits eine Weile an Glass gearbeitet. Ein Marketingteam gab es aber noch nicht, wie The Next Web berichtet.

"Ok, Glass"

Der Produktmanager erzählte ihr, dass man derzeit auf der Suche nach einem "Hotword" sei, jenem Kommando, dass Glass in Bereitschaft versetzt und fragte sie nach ihren Ideen. Diese sammelte Rosenberg schließlich in jener E-Mail. Sie schlug vor, das Gerät entweder auf "Ok, Android", "Ok, Google", oder "Ok, Glass" hören zu lassen. Als Alternative kam ihr in den Sinn, den User das Keyword nach dem "Ok" zwecks Personalisierung selbst festlegen zu sein.

Auch "Glassicus" und "Pew Pew Pew" im Rennen

Tatsächlich entschied sich die Glass-Crew letztlich für "Ok, Glass" und Rosenberg konnte sich ihren Traum erfüllen. Die Entwickler hatten zu diesem Zeitpunkt aber auch eine eigene Liste an Vorschlägen, die teils kuriose Ideen beinhaltete. Neben Hotwords wie "Listen up, Glass", "Let me use Glass to" oder "Device, please" finden sich dort auch Einträge wie "Go Go Glass", "Glassicus" oder "Pew Pew Pew". (red, derStandard.at, 17.07.2013)

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    Statt "Ok, Glass", hätte die Brille auch mit "Pew Pew Pew" aktiviert werden können.

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