Dan Browns "Inferno" wird verfilmt

17. Juli 2013, 12:21
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Ron Howard führt erneut Regie, Tom Hanks wieder in der Hauptrolle - Michael Bay heuert Han Geng für "Transformers 4" an - Morgan Freeman mit Scarlett Johansson in Luc Bessons "Lucy"

Köln - Seit seinem Erscheinen im Mai führt Dan Browns "Inferno", der vierte Roman um den Harvard-Professor und Symbolologen Robert Langdon, die internationalen Bestsellerlisten an. Wie Sony Pictures nun in den USA ankündigte, wird die Verfilmung des Stoffs im Dezember 2015 in die US-Kinos kommen. Die Filmfirma, die bereits die Blockbuster "Illuminati" und "Sakrileg - Der Da Vinci Code" auf die Leinwand brachte, ändert somit die Reihenfolge der Langdon-Serie und zieht den viertem Roman vor, wie es am Mittwoch in einer Aussendung des Verlags Bastei Lübbe heißt.

"Das verlorene Symbol", der dritte Robert-Langdon-Roman, müsse "wohl noch ein bisschen auf seine mögliche Verfilmung warten", wie es heißt. Bei "Inferno" wird laut Verlagsangaben wieder Ron Howard Regie führen, Tom Hanks übernimmt die Hauptrolle. David Koepp, der bereits bei der "Illuminati"-Kinoadaption mitgearbeitet hat, schreibt das Drehbuch.

Han Geng in "Transformers 4"

Hollywood-Regisseur Michael Bay holt den chinesischen Sänger und Schauspieler Han Geng für "Transformers 4" an Bord. Auf seiner Webseite lobt Bay seinen neuen Darsteller als einen asiatischen Top-Star "in der Welt von Musik, Fernsehen und Film". Han Geng trifft auf amerikanische Kollegen wie Mark Wahlberg, Stanley Tucci und Kelsey Grammer. Auch die chinesische Schauspielerin Li Bingbing ist dabei. "Variety" zufolge laufen die Dreharbeiten für die US-chinesische Koproduktion bereits seit Ende Mai. Bay, der die ersten drei Teile der Roboter-Saga mit Jungstar Shia LaBeouf in die Kinos brachte, will den Film mit neuer Besetzung im Juni 2014 fertig haben. Als Schauspieler wirkte Han Geng zuletzt in dem chinesischen Drama "So Young" mit. Im vorigen Jahr gewann er bei der Vergabe der europäischen Musikpreise des Musiksenders MTV die Trophäe in der Kategorie "Worldwide Act".

Morgan Freeman mit Scarlett Johansson in Luc Bessons "Lucy"

Die US-amerikanischen Top-Stars Morgan Freeman und Scarlett Johansson treten für Regisseur Luc Besson ("Leon - der Profi", "Nikita") gemeinsam vor die Kamera. Oscar-Preisträger Freeman werde in dem Actionstreifen "Lucy" die männliche Hauptrolle spielen, berichtete das US-Branchenblatt "Variety" am Dienstag unter Berufung auf die Produktionsfirma EuropaCorp. Die Dreharbeiten sollen im September in Paris anlaufen.

Johansson spiele als "Lucy" eine junge Drogenschmugglerin. Als die Drogen versehentlich in ihren Körper gelangen, entwickelt sie übernatürliche Kräfte. Freeman ("Oblivion") soll einen Professor mimen, der auf das menschliche Gehirn spezialisiert ist. Die plötzlich hellseherische Drogenkurierin wendet sich Hilfe suchend an den Experten.

Der französische Regisseur Besson, der auch das Drehbuch für "Lucy" lieferte, hatte zuletzt als Produzent und Autor von "96 Hours - Taken 2" großen Erfolg. Im November kommt sein jüngstes Regiewerk "Malavita" in die deutschen Kinos. In der schwarzen Komödie über eine amerikanische Mafia-Familie in Frankreich ist Michelle Pfeiffer als Leinwandehefrau von Robert de Niro zu sehen.

Sci-Fi-Thriller mit Tom Cruise bekommt neuen Namen

Statt "All You Need Is Kill" wird der neue Sci-Fi-Thriller mit Tom Cruise nun "Edge of Tomorrow" heißen. Der Namenswechsel wurde laut "Variety" von dem Studio Warner Bros. bekanntgegeben. Eine Begründung für den neuen Titel gab es zunächst nicht. Der Streifen, der Ende Mai 2014 in die heimischen Kinos kommen soll, beruht auf der Romanvorlage "All You Need Is Kill" des japanischen Autors Hiroshi Sakurazaka. Unter der Regie von Doug Liman ("Die Bourne Identität") übernehmen Tom Cruise und Emily Blunt ("Der Plan", "Fast verheiratet") die Hauptrollen. Der "Mission Impossible" -Star mimt einen Soldaten, der im Krieg mit Aliens getötet wird, seinen letzten Kampf aber immer wieder neu durchlebt und dabei in jeder Runde besser wird. Blunt spielt eine Spezialagentin, die an der Seite von Cruise kämpft, um die Welt vor der tödlichen Invasion der Außerirdischen zu retten.

Kevin Costner will Thriller "Midnight Delivery" drehen

Kevin Costner, der zur Zeit in dem Superhelden-Streifen "Man of Steel" in den Kinos zu sehen ist, hat einen weiteren Hollywood-Streifen in Aussicht. Wie das US-Branchenblatt "Hollywood Reporter" berichtet, verhandelt er mit dem Studio Universal um die Hauptrolle in dem Thriller "Midnight Delivery". Der Streifen dreht sich um einen Vater (Costner), der eine große Menge Kokain auf einem nächtlichen Flug nach London schmuggeln soll. Auf diese Weise will er seine Tochter freikaufen, die von Drogenhändlern festgehalten wird.

Der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro ("Pans Labyrinth", "Hellboy - Die goldene Armee") hat sich die Story ausgedacht und ist als Produzent an Bord. Wer "Midnight Delivery" inszenieren wird, ist noch nicht bekannt. Costner steht derzeit mit Octavia Spencer für den Film "Black & White" vor der Kamera. Kürzlich gab er seine Zusage für das Sportdrama "McFarland". Ab Dezember ist er an der Seite von Chris Pine und Keira Knightley in dem Agenten-Thriller "Jack Ryan" zu sehen.

John Slattery vergrößert Cast für sein Regiedebüt

US-Schauspieler John Slattery, der in der TV-Serie "Mad Men" den Lebemann Roger Sterling spielt, hat die Besetzung für sein Regiedebüt weiter vergrößert. Nach Philip Seymour Hoffman, John Turturro, Christina Hendricks und Richard Jenkins hat auch Domenick Lombardozzi ("S.W.A.T. - Die Spezialeinheit", "Miami Vice") für "God's Pocket" seine Zusage gegeben, berichtet der "Hollywood Reporter". Lombardozzi, der sich vor allem als Detektiv in der US-Serie "The Wire" einen Namen machte, soll in dem Verbrecherdrama einen brutalen Gangster mimen. Der Film nach der Romanvorlage von Pete Dexter spielt in einer heruntergekommenen Vorstadt von Philadelphia. Nach dem angeblichen Unfalltod eines Bauarbeiters geht ein Reporter der Geschichte nach und deckt allerhand Abgründe in dem schmuddeligen Umfeld auf.

Verstärkung für "Kill The Messenger"

Nach Rosemarie DeWitt ("Promised Land", "Rachels Hochzeit") stößt nun auch der kanadische Schauspieler Josh Close ("Der Exorzismus von Emily Rose", "The Master") zu der Besetzung für das Politdrama "Kill The Messenger". Jeremy Renner ("Hurt Locker") verkörpert den kalifornischen Journalisten Gary Webb, der vor allem durch die Enthüllungsserie "Dark Alliance" Schlagzeilen machte. Darin legte er 1996 Verbindungen des US-Geheimdienstes CIA mit Drogenimporteuren aus Lateinamerika nahe. Später wurde der Pulitzer-Preisträger für seine Aussagen zur Zielscheibe von Kritik. 2004 wurde er erschossen in seinem Haus aufgefunden. Die Behörden sprachen von Selbstmord. "Variety" zufolge soll Close einen Reporter spielen, der für die "Los Angeles Times" arbeitete und mit Webb befreundet war. Die Regie übernimmt Michael Cuesta ("L.I.E. - Long Island Expressway") nach einem Drehbuch von Peter Landesman ("Trade - Willkommen in Amerika"). Die Dreharbeiten sind bereits angelaufen.

Ralph Fiennes dreht "Jeder stirbt für sich allein"

Ralph Fiennes (50) und Emma Thompson (54) spielen indessen die Hauptrollen in einer Neuverfilmung von Hans Falladas wiederentdecktem Roman "Jeder stirbt für sich allein". Der Schauspieler und Regisseur Vincent Perez adaptiere den Romanklassiker nach dem Drehbuch von Achim von Borries, teilte die Mitteldeutsche Medienförderung in Leipzig am Dienstag mit. Sie fördert das Filmprojekt mit 600.000 Euro. Die Geschichte über den NS-Widerstand eines Berliner Handwerkerehepaares war 1975 schon einmal von Alfred Vohrer mit Hildegard Knef und Carl Raddatz in den Hauptrollen verfilmt worden.

Nach einer wahren Begebenheit erzählt Fallada in dem Roman von einem älteren Ehepaar, das nach dem Kriegstod des einzigen Sohnes in den Widerstand gegen Hitler geht. Erst Anfang 2011 war der Roman erstmals in ungekürzter Originalfassung erschienen. In den USA, Großbritannien und Israel wurde er zum Bestseller. (APA, 17.7.2013)

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    Tom Hanks übernimmt die Hauptrolle in einer Verfilmung von Dan Browns "Inferno".

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