Washington fordert Snowdens Rückkehr

16. Juli 2013, 22:37
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"Er sollte den Mut haben, den kriminellen Anschuldigungen gegenüberzutreten"

Washington/Moskau  - Nach seinem Asyl-Antrag in Russland haben die USA den Geheimdienstexperten Edward Snowden erneut aufgefordert, sich den amerikanischen Behörden zu stellen. "Er sollte nach Hause kommen und den Mut haben, den kriminellen Anschuldigungen gegenüberzutreten", sagte US-Außenamtssprecher Patrick Ventrell am Dienstag in Washington.

Der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, betonte, Washington sei weiterhin in Kontakt mit Moskau wegen Snowden. Es gebe hinreichende Gründe, ihn auszuliefern. Washington hoffe, dass der Fall Snowden nicht zu einer Verschlechterung der Beziehungen zu Russland führe. Es gebe derzeit keine Überlegungen, die Reisepläne von Präsident Barack Obama zu ändern. Obama will Anfang September nach Moskau reisen und danach zum G-20-Gipfel nach St. Petersburg.

Der 30-jährige Amerikaner Snowden hat den Asyl-Antrag nach Angaben des russischen Anwalts Anatoli Kutscherena aus Angst vor Folter und Todesstrafe in den USA unterschrieben. Die russische Migrationsbehörde bestätigte den Eingang des Gesuchs. (APA, 16.7.2013)

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