Xbox One: Microsoft könnte Family-Sharing zurückbringen

16. Juli 2013, 16:15
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Ermöglicht gemeinsame Nutzung von Spielebibliothek mit bis zu zehn Usern

Mit dem Onlinezwang, striktem DRM und anderen kritisierten Punkten eliminierte Microsoft in seiner großen Kehrtwende auch das "Family Sharing"-Feature der Xbox One. Die Möglichkeit, die eigene Download-Spielesammlung mit bis zu zehn Familienmitgliedern zu teilen, gehörte jedoch zu den positiver empfangenen Ideen bei der Vorstellung der Konsole.

Comeback möglich

Glaubt man nun Produktmanager Marc Whitten von Microsoft, könnte die Funktion nach dem Launch der Konsole wieder zurückkehren. "Wenn das etwas ist, was die Leute wirklich wollen, dann werden wir sicherstellen, dass wir einen Weg finden, es zurückzubringen", sagte er gegenüber IGN. Wann dies der Fall sein könnte, verrät er jedoch nicht.

Laut Whitten hatte die Funktion entfernt werden müssen, um die radikale Policyänderung überhaupt technisch durchführen zu können und die Konsole rechtzeitig zu Jahresende startklar zu bekommen.

Kommunikationsproblem

Er sieht Microsoft mittlerweile auf dem richtigen Pfad, möchte aber, dass das Unternehmen die Kommunikation mit den Spielern verbessert. "Wir müssen mehr reden und die Leute dazu bekommen, zu verstehen, was unser System ist. Die Menschen sind gespannt auf die Features, die möglich sind und es ist unsere Schuld, wenn sie nicht merken, was unser Weg ist."

Buh-Rufe bei Evo 2013

Einen "Beweis" für diese Problematik lieferten laut Polygon jüngst zahlreiche E-Sportler auf dem EVO 2013-Turnier. Dort präsentierten das Entwicklerstudio Double Helix und Hardwareproduzent Mad Catz neues Steuerungszubehör für die kommende Neuauflage von "Killer Instinct". Kaum wurde erwähnt, dass der Titel exklusiv für die Xbox One erscheint, erschallten aus dem Publikum Buh-Rufe. (red, derStandard.at, 16.07.2013)

(Video: Evo 2013)

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IGN

Polygon

  • Das "Family Sharing"-Feature könnte ein nachträgliches Comeback hinlegen.
    foto: microsoft

    Das "Family Sharing"-Feature könnte ein nachträgliches Comeback hinlegen.

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