Kremsmünster: Nach Missbrauchsprozess Wiederbetätigungsverdacht

    15. Juli 2013, 17:39
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    Der heute 79-Jährige soll unter anderem gesagt haben "Ich hol die Pumpgun und erschieß dich, du Jud!"

    Steyr - Nach einer Sachverhaltsdarstellung der Opferanwälte im Missbrauchsprozess gegen den ehemaligen Konviktsdirektor des Stiftsgymnasiums Kremsmünster hat die Staatsanwaltschaft Steyr ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Wiederbetätigung eingeleitet. Die Vorwürfe richten sich in erster Linie gegen den Anfang Juli zu zwölf Jahren Haft (nicht rechtskräftig) verurteilten Ordensmann. Der heute 79-Jährige soll zu Zöglingen unter anderem gesagt haben "Ich hol die Pumpgun und erschieß dich, du Jud!" oder sie als "Pimpfe" (Bezeichnung für Mitglieder der Hitlerjugend) tituliert haben. (red, DER STANDARD, 16.7.2013)

    Nachlese
    Missbrauch: Zwölf Jahre Haft für Ex-Pater aus Stift Kremsmünster - "Die Dauer und die Gleichgültigkeit des Angeklagten übersteigen für uns alles Dagewesene", sagte der Richter. Der Verteidiger von Pater A. kündigte Berufung an, da der Missbrauch von 24 Schülern verjährt sei

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