Raspberry Pi: Bastler baut sprachgesteuerte Mikrowelle

15. Juli 2013, 15:52
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Auch per Browser steuerbar - mit Barcode-Leser und Soundeffekten

Die Einsatzmöglichkeiten für den günstigen Mini-Rechner Raspberry Pi sind umfangreich. Ein Projekt der originelleren Sorte hat der Entwickler Nathan Broadbent umgesetzt: Eine sprachgesteuerte Mikrowelle, die sich auch via Webinterface bedienen lässt.

Tweet-Alarm nach Zubereitung

Mithilfe der Platine und einigen Zusatzkomponenten hat Broadbent sie dazu gebracht, einfache Sprachkommandos wie "Mikrowelle, 25 Sekunden auf Defrost" zu verstehen. Ist das Gerät fertig mit dem Bestrahlungsdurchlauf, meldet es dies seinem Besitzer mit einem Tweet.

Ergänzt hat er die Tasten und Funktionen der Mikrowelle mit eigenen Soundeffekten. Statt mit Sprache lässt sich die Mikrowelle auch via Browser ansteuern. Die Zeit am Display des Gerätes wird über das Web mit einem NTP-Server abgeglichen.

Eigene Mikrowellen-Zubereitungsdatenbank

Außerdem hat er die Mikrowelle auch an einen Barcodescanner gekoppelt. Mit diesem kann das jeweilige Produkt erkannt und die Mikrowellen-Zubereitung automatisch nach Anleitung initiiert werden. Dabei greift das Küchengerät auf microwavecookingdb.com zu, eine Datenbank, die Broadbent für diesen Zweck selbst ins Leben gerufen hat.

Eine Step-by-Step-Anleitung zur Umsetzung des Projektes findet sich auf der Homepage von Broadbent. (red, derStandard.at, 15.07.2013)

(Video: Sprachgesteuerte Mikrowelle)

  • Die Mikrowelle ist dank Raspberry-Pi-Anbindung auch per Sprache und Browser steuerbar.
    foto: screenshot

    Die Mikrowelle ist dank Raspberry-Pi-Anbindung auch per Sprache und Browser steuerbar.

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