Neun-Kilometer-Hütteldorf-Homerun - mit Hund

Ansichtssache17. Juli 2013, 18:22
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Mit einem Öffi irgendwohin fahren und von der Endstation nach Hause laufen: manchmal ein Reinfall, manchmal super, meint Thomas Rottenberg.

Natürlich ist es draußen, im Grünen, feiner. Bloß: Manchmal ist Zeit ein rares Gut. Und zur Laufstrecke (und von der dann in die Dusche) länger zu brauchen, als der Lauf selbst dauert, ist ein bisserl zach. Plan B heißt "Von daheim bis vor die Haustür" - und wird irgendwann fad. Spätestens, wenn man jeden Kanaldeckel kennt und überlegt, die Strecke mit verbundenen Augen zu laufen. Oder man wohnt in einer Gegend, in der die Routen vor der Haustür - zumindest zu bestimmten Zeiten - unattraktiv sind: Kreuzungen, Autos, Menschenmassen. Und so weiter.

Den Kompromiss taufte ein Freund einmal "Homerun": Mit einem Öffi (oder auch zweien) irgendwohin - und von der Endstation nach Hause. Manchmal ein Reinfall. Manchmal super. In jedem Fall ein Trip an Orte und durch Reviere, die man nicht kennt. Jedenfalls nicht aus diesem Blickwinkel.

"Homeruns" werden Sie hier immer wieder finden. Den Anfang macht diesmal ein ganz simples Neunkilometerlauferl: Der Hütteldorf-Homerun. Mit Hund.    

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foto: thomas rottenberg

Einfacher geht nicht. Echt nicht: Mit der U4 findet jeder nach Hütteldorf. Und unten, am Wienfluss-Weg, findet auch jeder garantiert wieder zurück. Von Hütteldorf nach Hietzing sind es drei Kilometer - und wem das zu weit ist, der kann zwischendurch aussteigen. Und mit der U-Bahn wieder heimfahren.

Klar: Wer mit der S-Bahn weiter raus fährt - etwa bis nach Weidlingau -, erlebt den Wienfluss als Fluss. Mit Badebuchten und Reihern und allem Pi-Pa-Po (und Gelsen). Aber darum geht es hier und heute nicht. 

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