Griechenland reprivatisiert zwei kleinere Banken

14. Juli 2013, 17:57
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Käufer Eurobank, viertgrößte Bank Griechenlands

Athen - Die Konsolidierung im griechischen Bankensektor kommt mit dem Verkauf von zwei kleineren Geldhäusern durch den griechischen Stabilitätsfonds weiter voran. Sowohl die Hellenic Postbank als auch die Proton Bank gehen an die Eurobank, das viertgrößte Geldinstitut des Landes. Die entsprechenden Verträge sollten am Montag unterzeichnet werden, wie der Stabilitätsfonds ankündigte.

Beide Geldhäuser waren in der Vergangenheit in "gute" und "schlechte" Teile aufgespalten worden. Die "Good Banks" gingen komplett in den Besitz des griechischen Stabilitätsfonds über. Die Eurobank ist ebenfalls im Besitz des griechischen Stabilitätsfonds und damit faktisch verstaatlicht, nachdem sie im Juni die nötigen Gelder für ihre Rekapitalisierung nicht aufbringen konnte. Sie soll zu einem späteren Zeitpunkt wieder privatisiert werden. Die drei anderen systemrelevanten Geldhäuser National Bank, Alpha Bank und Piraeus Bank konnten sich aus eigener Kraft rekapitalisieren. (APA, 14.7.2013)

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