SEEMO besorgt über Angriffe auf Journalisten in Bulgarien

12. Juli 2013, 11:39
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Medienorganisation: "Beunruhigende Eskalation der Gewalt"

Sofia - Die in Wien ansässige Südosteuropäische Medienorganisation (SEEMO) hat sich besorgt über die "beunruhigende Eskalation der Gewalt gegen Medien und Journalisten in Bulgarien" gezeigt. Gegen Medienvertreter werde Druck ausgeübt, immer wieder sei es in der jüngsten Zeit auch zu tätlichen Angriffen auf Journalisten gekommen, kritisierte SEEMO.

Zuletzt sei vergangene Woche ein Fotograf einer Tageszeitung von einem Fußballfan tätlich angegriffen worden. Nur zwei Tage vorher hätte der Parlamentarier und Chef der Nationalistenpartei Ataka, Wolen Siderow, gemeinsam mit Parteikollegen Mitarbeiter eines TV-Senders, die sie interviewen wollten, attackiert. Die Journalisten erlitten Verletzungen, die Ausrüstung sei beschädigt worden, so die Medienorganisation.

"Ich bin alarmiert angesichts der Anzahl der Fälle von Gewalt gegenüber Journalisten in einem einzelnen EU-Staat", erklärte SEEMO-Generalsekretär Oliver Vujovic. Die bulgarischen Behörden müssten dringend sicherstellen, dass derartige Übergriffe gegen Journalisten strafrechtlich verfolgt würden. (APA, 12.7.2013)

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