Entwickler: Gratisspiele werden zur Goldgrube

12. Juli 2013, 09:08
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Boss-Alien-Gründer: "In den nächsten drei oder vier Jahren könnte ein Spiel zehn Millionen Dollar am Tag erwirtschaften"

Geht es nach der Prognose von Jason Avent, Gründer der Mobile-Game-Schmiede Boss Alien, dann werden Free2Play-Titel schon bald zu Goldgruben für ihre Erfinder. "Ich denke, in den nächsten drei oder vier Jahren könnte ein Spiel schon zehn Millionen Dollar am Tag erwirtschaften", so Avent auf der Develop Conference in Brighton.

Viel Geld zu holen

Avent verweist darauf, dass fast alle beliebten Spiele in den App Stores dem Free2Play-Modell (F2P) folgen – also grundsätzlich kostenfrei spielbar sind, aber kostenpflichtige Premium-Inhalte anbieten. Alleine "Clash of Clans" hätte sich monatelang an der Spitze von Apples Marktplatz gehalten. Hersteller Supercell soll mit seinen zwei F2P-Spielen über eine Million Dollar pro Tag verdienen, hieß es im März.

Zukunftschance

Weiters erinnert Avent daran, dass der asiatische Markt das Freemium-Modell schon lange unterstützt. Hier seien die Einnahmen über derlei Spiele noch drei Mal höher als im Westen – was sich seiner Ansicht nach aber bald ändern wird. (red, derStandard.at, 12.07.2013)

  • "Clash of Clans": Freemium-Game erwies sich als Renner auf iOS.
    screenshot: itunes

    "Clash of Clans": Freemium-Game erwies sich als Renner auf iOS.

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